Beinahe täglich kommen Besucher auf meinen Blog, weil sie in einer Suchmaschine eingegeben haben: DDR Brötchen Rezept. Also hier isses:
- 1 kg Weizenmehl (550)
- 0,65l Wasser
- 20g Salz
- 25g Hefe
- (10 g Malz)
- (10-20g Schmalz)
- (Teile des Wasser mit Molke ersetzten)
- (5g Zucker)
Die Zutaten in Klammern kann man dran machen, muss man aber nicht. Sie dürfen aber nicht alle an den Teig, weil sie sich teilweise ausschließen. Wenn man Molke nimmt, braucht man kein Schmalz. Wenn man Zucker nimmt, dann braucht man kein Malz. Je nachdem, wie es einem am Besten schmeckt. Muss man ausprobieren.
Den Teig kühl führen. Schön aus kneten! Dann abgedeckt 30min - 1h ruhen lassen. Nochmal zusammen schlagen. Wieder die selbe Zeit ruhen lassen. Der Teig muss dabei langsam gehen. Ist er zu warm, dann geht er zu schnell!
Gewünschte Größe abstechen (ca 60g). Brötchen nach Wunsch formen. Gehen lassen bis zur gewünschten Größe. (30 min). Rechtzeitig einschneiden, so bei halber Gare, damit sie nicht zusammen fallen. Dabei immer vermeiden, dass die Brötchen eine Haut bekommen.
Schön mit Wasser abstreichen und in einen heißen Ofen mit viel Wasserdampf (220°C) ca 20 min backen. Nach 20 min sollten sie die gewünschte Farbe haben. Länger backen macht sie nur trocken.
Viel Spaß beim ausprobieren!
… und wie war das aber nun mit der (ost-)HEFE ?
mit der wohlschmeckenden Hefe aus dem Bäckerladen vom Riesen-1-kilo-block, wo ziemlich jede Verkäuferin schockiert war, wenn man “Ein mal Hefe fürn Fuffziger” verlangte, und die mir besser schmeckte als jede Schokolade: Was war denn das für´ne Hefe? Ich habe solche Sehnsucht danach, solche Hefe mal wiederzuschmecken, und halte sie noch immer für die beste der Welt! … aber Sie haben jetzt die Hefe aus Potsdam? … ist die so ähnlich??? … Fragen über Fragen! Geschichten über Geschichten! Und Noch `ne Frage!
Jedenfalls: Alles in allem: Ich habe mich so gefreut, daß ich auf Ihre wunderbare Site gestoßen bin! (übrigens ganz wirklich über die google-Eingabe “Hefe DDR”)
MfG
Claudia Woi
ps: … und wie war das nun mit der ost-HEFE?
Hallo Claudia!
Die Ost Hefe war oft Sch… Denn: sie wurde mit der Reichsbahn transportiert. Wenn sie beim Bäcker ankam, war sie oftmals schon abgelaufen. Im Winter stand sie stundenlang auf den Bahnhof rum (habe ich selbst gesehen) und gefror. Dann war sie schmierig und wir mußten mehr Hefe einsetzen um ein einigermaßen Ergebnis zu erzielen. Die Dresdner Hefewerke, wo die Osthefe (für den Süden der DDR jedenfalls) herkam, war völlig veraltet und weit über die Kapazität hinaus ausgelastet. Deshalb wurden die Stämme nicht regelmäßig erneuert und so hatten wir jedesmal eine andere Hefe. Ich selbst habe (zum Leidwesen meiner Mutter- einer weit bekannten Backfrau) schon immer gern Hefe gefuttert. Mir schmeckt die Hefe heute genauso gut wie damals.
Heute ist die Hefe fast rein. Wenn Hefevorteige untersucht werden, sind so gut wie keine fremden Säuren drin. Die Hefehersteller haben die Hefe in den letzten Jahren immer mehr verbessert. Die Hefe aus Potsdam, die Sie ansprechen, ist in Potsdam entwickelt worden, hergestellt wird sie von den “Deutschen Hefewerken”. Es handelt sich um den Stamm einer Weinhefe. Sie bringt viel Aroma und ermöglicht dem Bäcker die Vorteige lange stehen zu lassen ohne dass sie “abfressen” Während eine Bäckerhefe auf “Ofentrieb” gezüchtet wird, wird diese “Aromahefe” auf Bildung von Aromastoffen gezüchtet.
Holen Sie sich beim Bäcker für nen 50er Hefe, frieren Sie diese ein. Dann tauen Sie die Hefe wieder auf und kosten Sie. Vielleicht schmeckt sie dann wie Ost Hefe.
Hallo,
bin super glücklich endlich die alten DDR Brötchen gefunden zu haben. Und das tatsächlich ebenfalls über googel unter dem Stichpunkt DDR Brötchen.
Ich habe aber eine Frage.Ich habe einen richtigen Brot-/Pizzaofen ,der mit Holz gefeuert wird.Sollte ich da auch ein Gefäß mit Wasser reinstellen?
LG
Jana
Hallo Jana! Du mußt auf jeden Fall Feuchtigkeit in den Ofen bringen! Damit die Teighaut lange weich bleibt. Am Besten ist ein Topf. Man kann auch nach dem Einbringen der Teiglinge einen Schluck Wasser in den Ofen schütten, vorn auf die heißen Platten, da ist aber die Gefahr einer Verbrennung sehr hoch.Also Vorsicht!
Hallo,
danke für die Antwort.Habe gestern auch gleich die Brötchen gebacken.Sind wirklich gut gelungen.Villeicht ein bißchen zu wenig Salz.Wieviel sollte ich auf 2kg Mehl nehmen? Ich bin auch noch auf Rezeptsuche für Fettbrötchen und den suuuuuper leckeren Schockoladenkuchen vom Blech. Hast Du villeicht noch die rezepte im Lager? Werden die sachen noch gebacken? Das waren meine Lieblingssachen vom Bäcker.Nun bin ich aber schon 20 Jahe im Wilden Westen und komme gar nicht mehr in den Genuss von den guten alten DDR Backwaren.
Herzlichen Dank und
LG
Jana
Hallo Jana!
Für die Brötchen musst Du mindestens 40-50g auf 2kg Mehl nehmen. Für Fettbrötchen nimmst Du einfach zwischen 50 bis 100g Schmalz auf 2 kg Mehl. Dann musst Du aber das Wasser reduzieren. Schon hast Du Deine Fettbrötchen. Mein Schokoladenkuchen Rezept verrate ich aber nicht. Ein Super Rezept findest Du aber hier:
http://schnuppschnuess.typepad.com/manzfred/2008/04/blitz-schokokuc.html
Viel Spaß!!!!
Hallo,
danke für die schnelle Antwortund dem Tipp mit den Fettbrötchen.Den Schockoladenkuchen, den ich hier gesehen habe, den meinte ich nicht.Ich meinte den, ich glaube es war ein Bisquittboden mit der Schockoladenglsur obendrauf.Ich habe den schon mal propiert, habe ihn aber nicht so hinbekommen, wie ich ihn von früher kannte. Naja, villeicht finde ich ihn ja mal irgendwann………
Nun hätte ich aber noch eine dringenste Frage:
Bei mir ist jetzt 2 mal nacheinander der Brotteig kaputtgegangen, vielmehr ist mir einmal das Brot runtergeasggt, so das es aussah wie ein Giabatta und das andere mal hat es säuerlich und teigig gescmeckt. Es ist mir jetzt eigentlich noch gar nicht passiert.
Kann das eventuell an der Hefe liegen, das die mir villeicht in der Hitze im Auto kaputtgegangen ist oder habe ich den Teig zu lange gehen lassen. Ich habe ihn meißtens 2 mal gehen lassen.Nun habe ich mir aber sagen lassen, das ich ihn nur einmal aufgehen lassen soll, weil die Hefe nur einmal Kraft hat.Ist es sinnvoll bei Brotteig einen Vorteig zu machen? Ich backe meißtens gleich von 6 kg.Mehl.
Bislang habe ich auch das Brot auf der Arbeitsfäche gefalten, damit die Luft rausgeht.Auch da ist mir nun von einer Oma gesagt wurden, das ich es gleich aus der Backschüssel raus, ohne den Teig ruterzuschlagen,meine gewünschte Menge Teig abdrehen soll und aufs Backblech kegen soll.
Könntest Du mir da als erfahrener Bäcker Tipps geben? Es war jetzt schon sehr ärgerlich, das mir 2 mal die Brote nichts geworden sind.
Vielen Dank.
LG
Jana
Das ist ein bisschen viel auf einmal, zumal ich nicht weiß, um was für einen Brotteig es sich handelt. Das die Hefe im Auto kaputt geht ist fakt. Wenn Du ein Brot mit Roggen bäckst und mit Sauerteig, sollte der Teig ca 20- 30 min stehen. Nicht länger. Dann sollte der Brotteigling ca 1 Stunde gehen. Dann ab in den Ofen. Alles was mehr oder weniger ist, bedeutet zuviel oder zuwenig Hefe, zu kalter oder zu warmer Teig. Brotteige mit mehr als 30% Roggen stößt man nicht nochmal zusammen. Das macht man eventl. bei Weizen teigen die mehr als 1 Stunde gehen.
Ein Hallo an den Bäcker Süpke,
ich als echtes DDR-Kind(Halle/Saale), wollte auch gern mal wieder die Brötchen von früher wiederschmecken und, wenn es geht, auch selbst backen.
Ich habe nun also gestern Abend Ihr Rezept ausprobiert und kann schon mal sagen, daß sie optisch super aussehen und die Krume auch super ist.
Ich habe auch gleich nach dem Backen Fotos gemacht, da es meine ersten echten selbst gebackenen Brötchen sind.
Geschmacklich erinnern sie ganz minimal an Hefeklöße und sind leider etwas fad.
Zum Samstag konnte ich nur noch das passende Mehl(550er) auftreiben, ansonsten mußte Trockenhefe herhalten und Molke hatte ich keine.
Ich hab meinen Brötchenteig mit 500g Mehl veranschlagt, dazu dann ca. 325 ml Wasser, 2 gestr. TL Salz(hab leider keine Digitalwaage, kommt aber bald)), 1 Tütchen Trockenhefe und ein leicht gehäufter TL Zucker.
P.S. Ich backe nur mit Trockenhefe und hatte bisher nie Probleme, auch bei Ihren Brötchen nicht, klappte alles sehr gut.
Können Sie mir vlt. einen Tipp geben, was ich machen kann, daß etwas mehr Geschmack reinkommt?
Also so, daß es ein bisschen an der Zunge kitzelt… ;o)
Ich bin Ernährungstechnisch, seit meiner Gallen-OP, leider darauf angewiesen, mehr Brötchen zu essen, als alles andere, was es so leckeres gibt und muß auch mit Fett aufpassen, drum auch für die fehlende Molke kein Schmalz.
Da es hier im Allgäu(seit 2002 hier) absolut keine vernünftigen Brötchen gibt und die Aufbackdinger teilweise echt ekelhaft riechen, kleben und Fäden ziehen, muß ich sie halt selber backen, so!
Da gibt’s doch auch so Molkenpulver zum anrühren, als Drink… könnte man so etwas auch zum Backen nehmen? *g* Wenn, dann natürlich ohne Vanille-, Schoko-, oder Himbeergeschmack usw.
Welche Funktion hat denn eigtl. die Molke beim Brötchen backen?
Schade, daß ich so weit weg wohne, sonst hätte ich mich für die freie Ausbildungsstelle zum/r Bäcker/in beworben… ich backe nämlich für mein Leben gern, obwohl man’s mir und meiner Familie überhaupt nicht ansieht… :o)
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sonntag und würde mich riesig freuen, wenn sie zwischendrin, für mich arme ausgehungerte und verzweifelte Person, etwas Zeit zum
Antworten opfern… *g*
Vielen Dank im Voraus.
LG aus Füssen, Nadine
P.S. Die Zeitangabe auf Ihrer HP haut nicht so ganz hin, *g*.
@ich glaube es war ein Bisquittboden mit der Schockoladenglsur…
…hört sich stark nach dem Schokoladenkuchen an, der im Teig Ammoniak drin hatte… oh, den hab ich soooo geliebt, könnte man ja schon nachbacken, aber mit Ammoniak(Hirschhornsalz oder ABC-Triebmittel) sollte man ja heutzutage(angeblich?) auch nicht mehr backen…
Obwohl es da ja schon kleine Tricks gibt, wie man solche Gebäcke aus dem Ofen bekommt ohne gleich halb umzukippen oder zu ersticken und auch nicht einen evtl. “Übelkeitstod” stirbt… *g*
U.a. Teigstücke nach dem Backen sofort! umdrehen, damit das Ammoniak entweichen und sich nicht so extrem im Teig festsetzen kann.
Dieser Schokokuchen-heller Teigboden und oben Schokolade, hieß bei uns früher auch “Amikuchen”… wurde wohl von damaligen Amerikanern abgeleitet, die ja damals auch noch offiziell mit Amoniak gebacken wurden.
Lieber Bäcker Suepke(Menno, der tolle Nachname verleitet mich ja schon fast zum Dutzen, ;o),
falls ich etwas Falsches erzähle, so korrigieren Sie mich bitte… bin ja noch jung und lernfähig.
LG, Nadine
Das Molkepulver können Sie ruhig nehmen! Kein Problem! Auch Trockenhefe ist super, nur eben teurer. Aber sehr gut haltbar.
Wegen dem Geschmack: Salz ist der Hauptgeschmacksträger und backtechnisch sehr wichtig! Zwischen 9 und 12g auf Ihr Rezept müssen Sie nehmen und das sollten Sie abwiegen!
Ansonsten kommt Geschmack durch Teigruhe und durch das richtige backen! Also: Vorteig führen oder den Teig lange stehen lassen. Bis zu 2 Stunden. (Hefemenge entsprechend anpassen) Mal schön in meinem Blog rumstöpern und einen Vorteig raussuchen, dann das Rezept umrechnen und ausprobieren.
Die Brötchen müssen schön braun sein und dürfen höchstens 20 min backen. Der Geschmack kommt auch mit von der Kruste.
@ich glaube es war ein Bisquittboden mit der Schokoladenglasur
Das mit den Amerikanern kommt wahrscheinlich von dem Ammoniak, oder weil die Mexikaner so große Hüte aufhaben und der Amerikaner an diesen Hut erinnert.
ABC Trieb ist für Gebäcke, die höher sind als 2 cm verboten. Nicht deshalb, weil man beim backen fast umfällt (sicherlich auch) - sondern hauptsächlich, weil das giftige Zeug nicht aus dem Kuchen rauskommt und man beim essen immer noch was davon hat. Aber bis 2cm entweicht das Gas und deshalb kann man ruhig einen Herschernkuchn backen!
Hallo, sind meine beiden Einträge überhaupt angekommen, kann sie gar nicht sehen, oder müssen die wirklich erst noch freigeschalten werden?
LG, Nadine
Guten Morgen, vielen Dank für die Mail, kam eben an… :o).
Jetzt kann ich alles sehen.
Vielen Dank für den Tip mit dem Vorteig, ich dachte ja, das brauchen die Brötchen nicht weiter, ich werd’s auf jeden Fall bald ausprobieren.
Zwecks dem Salz, ja, das war sicherlich zu wenig, hatte ja die 10 g. nur mit dem TL abgeschätzt und war absichtlich vorsichtig, damit der Teig nicht versalzt… dachte dann so, daß man im Fall von zu wenig Salz zur Not mit Schokoladencreme oder Butter und Gewürze drauf etwas trickst… ;o)
Aber bald kein Problem mehr, ende Juli kommt meine Löffelwaage und dann sollte nix mehr schief gehen, *g*.
Nochmal die Molke betreffend… finde ich super, daß ich dann auch dieses angerührte Pulver nehmen kann und bitte verraten Sie mir doch, welche Funktion sie im Brötchenteig hat.
Hat das dann auch Einwirkung auf den Gärprozess oder gar auch auf den Geschmack, was ja auch erwünscht wäre, damit’s beim Essen an der Zunge “kitzelt”.
P.S. Erzählte eben meinem Mann von Ihrer Site und er meinte, ich könne doch jetzt mal schnell noch welche zum Frühstück backen, mußte dann natürlich Aufklärungsarbeit leisten, lol.
LG aus Füssen, Nadine
Die Molke bringt etwas Geschmack in Richtung Milchbrötchen, die Brötchen werden etwas softer, aber hauptsächlich bräunen sie dann besser.Ich habe noch nie Molke verwendet, eher Schmalz und auf jeden Fall Malz. (Gerstenmalz)es ist eben Geschmackssache und eine Frage der Essgewohnheit.
Als erstes möchte ich mich bei Ihnen ganz, ganz herzlich für dieses Rezept bedanken. Ich habe so lange danach gesucht und freue mich riesig da ich endlich gefunden habe was ich wollte, die Brötchen sind genau so geworden wie ich es mir erhofft habe, einfach perfekt.
Nun hätte ich aber auch noch eine Frage. Wäre es möglich, den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen zu lassen? Wenn ja, wie viel Hefe brauch ich dann? Außerdem würde ich auch sehr gern die Variante mit Malz ausprobieren, habe aber keine Ahnung woher ich diesen bekommen kann.
Hätten Sie einen Tipp?
Nochmals vielen Dank und liebe Grüße Ute
Backmalz habe ich gefunden. Glücklich wer googlen kann.
@ Ute: Wenn Du den Teig schön kalt führst, (so 20-22°C Teigtemperatur)und ihn dann sofort in den Kühlschrank stellst, (schön abgedeckt) kannst Du ihn über Nacht führen. Es gibt Bäckereien, die stellen ihre Spezialbrötchen aus Zeitgründen generell so her. Wegen der Hefe würde ich trotzdem ca. 30g je kg Mehl nehmen. Du brauchst die Hefe dann im Ofen. Einfach mal ausprobieren, klappt bestimmt!
Ich habe nun schon 2x Ihr Brötchenrezept ausprobiert: Einmal mit Molke und Backmalz und heute nun mit Schmalz und Backmalz. Meine Familie ist begeistert und unser Gast auch: Schmeckt viel besser als die gekauften.
War ja auch nicht anders zu erwarten. Nun meine Frage: Ich habe einen neuen Backofen, mit dem Dampf im Ofen produziert werden kann. Die Brötchen backe ich auf einem Lochblech und gehen sehr schön auf. Nun bekomme ich die Brötchen aber nach dem Backen schlecht wieder vom Blech. Dieses “Problem” hatte ich bei meinem alten Ofen nicht. Haben sie da einen Trick für mich? Ich habe das Blech einmal gefettet und beim 2. Mal bemehlt.
Schwierige Frage, wenn man das Blech nicht sieht.
Am Besten, Sie fetten das Blech schön dick mit Speiseöl ein und brennen es ein. Also ca 30 min bei 240°C ohne Backgut. Das gibt einen furchtbaren Qualm und Gestank! Passen Sie auf, dass die Feuerwehr nicht kommt! Das Blech wird dunkel braun. Dann waschen Sie das Blech nie mit scharfen Reinigern. Wenn es nicht stark verschmutz ist, reiben Sie es immer nur mit einem Lappen sauber. Vor dem Brötchen backen fetten Sie es immer leicht ein, mit Öl oder Margarine. Das Problem ist, dass Metall eine rauhe Oberfläche hat und weiche Teiglinge sehr kleben bleiben. Durch das Einbrennen wird die Oberfläche glatt und es klebt nicht mehr. Wir machen das mit allen Blechen und Formen so. Wenn es wieder klebt, dann wiederholen wir den Vorgang.
Habe dieses wunderbare Rezept heute nachgebacken. Vielen Dank. Es hat mich (als Wessi) an die Brötchen meiner Kindheitstage erinnert. Den Bäcker gibt es inzwischen leider nicht mehr. An der Stelle ist jetzt eine Filiale einer großen Bäckereikette.
Nach einem von mir verschuldeten Fehlversuch habe ich nun Ihre Brötchen nachgebacken - mein Mann sitzt gerade vor mir, mit einem Brötchen in der Hand und macht nur noch :”Mhhh - gut - sehr gut”.
Ganz ganz prima, diese Brötchen. Obwohl ich viel backe, sind sie mir noch nie so gut gelungen wie heute.
http://schnuppschnuess.typepad.com/manzfred/2008/08/versuch-macht-k.html
Vielen Dank für das tolle Rezept!
Heureka!
Vielen Dank für das Rezept! Auch ich wurde von Tante Gugl hierhergelotst. Und kann nun endlich (hoffentlich) auch die DDR-Brötchen backen, von denen mein Ostgote so schwärmt.
Herzliche Grüße aus dem Märkischen Oderland,
Franziska