Skuriles: Kubanische Stollen

Nach dem Kommentar von Ulrike muss ich doch mal folgende Story erzählen:

Als ich Bäcker gelernt habe hatten wir einen Lehrer, welcher Hauptberuflich in der Konsumbackwarenfarik in Arnstadt eine leitende Funktion Innne hatte. Er erzählte uns (das war 1984) , das sie in Arnstadt jedes Jahr im August Stollen für Kuba backen. Dazu kamen beim ersten mal extra zwei Kubaner nach Arnstadt um den sozialistischen Bruderbäckern den kubanischen Stollen bei zubringen.Im Teig selbst waren außer Butter und Schmalz noch viel Orangeat und Zitronat und – wen wunderst?- jede Menge Rum! (davon wird man echt Fidel!) Vor dem Backen wurde der Stollen geschnitten. In den Schnitt wurde noch mal ein Gemisch aus Zitronat und Orangeat gestreut.

Nach dem Backen, direkt am Ofen spritzen sie dann mirt einer großen Spritze noch mal einen kräftigen Schluck Rum in den heißen Stollen.

Die Stollen kamen in Blechbüchsen und auf das Schiff. Im Oktober kamen sie dann in Kuba an.

Die Kubaner streichen sich auf die Stollenscheibe noch ordentlich Butter drauf.

Na dann: Adios Embryos!

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2 Antworten

  1. Da kann man nur sagen: Von Kuba lernen heißt siech – äh quatsch: siegen lernen… Stollenbäcker aller Inseln, vereinigt euch!
    Oder: Der rum im Stollen erspart den Gang zum Dopingkontrolleur!

  2. Das ist doch sonnenklar! Der viele Rum muss sein, denn er dient lediglich der Konservierung des Stollens. Ist doch auch ein langer Weg nach Kuba. ;-))

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