Suppentöpfe

Heute möchte ich mal was vorstellen für die Blogger die gerne kochen.

Es wird ja Weihnachten und dann ist gleich Silvester und da kommt die Schwiegermutter oder die Freunde und jedesmal soll etwas besonderes auf dem Tisch stehen. Also durchforstet man am Besten die Blogs, den da findet man ja… also unglaublich!

Mein Vorschlag sind: Suppentöpfe.

Suppentöpfe sind kleine Brote, die man aushöhlt und dann mit Suppe füllt. Das sieht wunderbar aus und macht auch schwer was her :-)

Man kann sie mit Gulaschsuppe füllen oder mit Soljanka (MMMHH!!! SOLJANKA!!!) oder mit Suppe. Ich kann mir auch gut vorstellen, das man da Salat rein macht. Habe ich aber noch nie gehört.

Das Gute ist, man kann die Suppentöpfe schon am Tag vorher fertig machen und schiebt sie vor dem Befüllen noch mal kurz in den heißen Ofen. Dann werden die Gäste gar nicht mehr fertig mit Loben!

Und so gehts:

Einen Brotteig machen. Am Besten Mischbrot. Zum Beispiel dieses Rezept oder dieses…. man kann es kaum noch zählen, wer dieses Brot schon alles nach gebacken hat, das macht mir ein bisschen Angst ;-)

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Dann 300g Stücke abwiegen. Etwas Teig  übrig lassen. Schön rund machen. Sie dürfen keinen “Schluss” haben, indem viel Mehl ist. In ein Gärkörbchen legen (mein Teig ist sehr weich) oder auf ein Blech. Dann vorsichtig mit Wasser einstreichen.

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Aus dem restlichen Teig einen dünnen Strang formen und Stückchen für den Deckel abschneiden.

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Diese auf die Brote drauf “kleben”. Jetzt gibt es immer ein paar Bemerkungen von den Bäckern, denn die Brote sehen jetzt… eben schnuckelig aus :-)

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Schön garen lassen und ruhig noch 2x abstreichen. Die Brote nicht zu früh schieben, damit sie nicht aufreisen. Sonst sind sie “nicht dicht” Deshalb lieber 2 oder 3 als Reserve machen. Ich backe die 300g Brote eine Stunde, damit sie eine dicke Kruste haben.

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Nach dem Backen noch mal leicht abstreichen und auskühlen lassen.

Die Brote im oberen Drittel mit einem Messer aufschneiden und aushöhlen.

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(Das Innere kann man ja weiterverwenden für Brotsuppe oder andere Rezepte. Für einen  Brotsalat zum Beispiel. Aber das wisst Ihr besser als ich!) Die Suppe einfüllen, Deckel drauf und Servieren.

Die beste Bäckersfrau von Allen meint, man könnte die Suppe auch noch in den Suppentöpfen überbacken . Also der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Also dann: Viel Erfolg!

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PS: Eine Suppe habe ich diese Nacht nicht noch gekocht :-(

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4 Antworten

  1. Danke für die Idee und wer nicht unbedingt ein Brot aushöhlen möchte, der kann es auch nach dieser Technik versuchen. Und die beste Bäckersfrau von allen hat Recht mit dem überbacken :-)

  2. …eine tolle Idee und so schön anschaulich – Danke.
    …dass das Brot schon so oft nachgebacken wurde spricht für den Bäcker, der es erfunden hat :)…es ist einfach super lecker, auch wenn unsere Rezept nie 100% Bäcker Süpke sein könnne.

  3. *rotwerd*

  4. Es ist genau wie Marlene sagt: das Nachbacken gelingt nur so gut durch dein gutes Rezept!!

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