Nachdem Urse schon mehrmals nachgefragt hat wegen einem Rezept will ich doch nun mal weich werden und eins schreiben. Das ist ausdrücklich nicht das Rezept von meinen Stollen die ja bekanntlich “verkäuflich” sind, denn alles kann ich ja nicht verraten!
Ich habe einfach ein Rezept gemacht anhand der Mindestanforderungen des Schutzverbandes.
Thüringer Weihnachtsstollen 2 Stück a 1600g TE
- 1150 g Weizenmehl 405
- 250 ml Milch * hatte vorher 170ml, habe es jetzt erhöht!
- 85 g frische Hefe
- 570 g Butter
- 170 g Zucker
- 11 g Salz
- 90 g Zitronat
- 80 g Orangeat
- 135 g Mandeln gehackt
- 700 g Sultaninen
- 60 ml Rum
- 3 g Stollengewürz
- Vanille
- Zitronenschale
Am Vortag die Sultaninen waschen und schön abtropfen lassen. Dann in den Rum einweichen und über Nacht abgedeckt stehen lassen. (Tupperdose) Es müssen schöne, große saftige Sultaninen sein. Kein billiger Mist! Ich verwende australische, (Auslese) es gibt auch sehr gute türkische.
Die gehackten Mandeln mit heißem Wasser überbrühen und über Nacht in einem Sieb lassen.
Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde machen. Die frische Hefe in die Mitte bröseln und die kalte Milch hinein gießen. Mit der Hand oder dem Kochlöffel einen weichen Teig rühren. (also nur so viel Mehl wie es an nimmt!) Oder 250g Mehl, die Milch und Hefe mit dem Mixer verrühren. Jetzt das Hefestück mit dem restlihen Mehl bedecken und gehen lassen. Das Hefestück soll mindestens 30 min und max. 1,5h gehen. Je nachdem wie kalt die Milch war. Am Besten das Mehl und die Milch am Abend vorher in die “Spesiekammer” stellen, also so bei 12-15°C. Kühlschrank wäre zu kalt. Das Hefestück muss schön aufgehen.
Die weiche Butter, Salz, Zucker, Gewürze mit dem Mixer glatt rühren. Dann das Ganze zu dem reifen Hefestück geben und einen schönen glatten Teig herstellen. Der Teig sollte auf keinen Fall wärmer als 24°C sein. Lieber 22°C.
Backofen anstellen. 200°C (Umluftofen)
Den Teig abgedeckt 30 min gehen lassen. Die “Früchte” schonend unterkneten. So kurz wie möglich, aber es muss alles schön gleichmäßig verteilt sein.5 min ruhen lassen.
2 Stück abwiegen, je 1600g. schön straff rundwirken, Ganz kurz entspannen lassen und dann einen Stollen formen. Auf ein Blech mit Backpapier legen. Längs einschneiden. 1cm tief und 1cm vom Rand entfernt. Mit Wasser abstreichen (oder einen kurzen Dampfstoß im Ofen) und sofort in den Ofen! Ofen sofort auf 180°C stellen.
55 min backen bei 180°C. Immer beobachten damit er nicht zu dunkel wird.
Nach dem Backen mit viel flüssiger Butter (100g) einpinseln und mit Zucker/ Vanillezucker dick bestreuen. Auf dem Blech kalt werden lassen! Nicht ansprechen und nicht gießen!
Am nächsten Tag mit Staubzucker (eine Prise Speisestärke in den Staubzucker mischen) dick bestäuben und einpacken (Alufolie, Folie, oder luftdichte Dose)
2 Woche warten…. Oder gleich am nächsten Tag mal ein Stück probieren!!!!!
Wichtig: Jedes Mehl ist anders! Ich mache jedes Jahr erst mal eine kleine Menge und verändere dann immer die Milchmenge! Der Teig ohne Früchte sollte nicht zu weich sein. Der fertige Stollenteig mittelfest. Immer alles was man macht schön aufschreiben! Damit ich das nächste mal weiß was ich richtig gemacht habe oder was ich besser machen kann. Die Teigtemperatur ist sehr wichtig bei einem Butterstollen! Der Backprozess ist entscheidend für die Saftigkeit des Stollen. Die Zeit sollte die feste Größe sein. Sonst die Temperatur anpassen. Ist der Stollen von unten zu dunkel geworden das nächste mal eine dünne Pappe unter das Backtrennpapier!
Bei Stollen gilt das Wort von Schiller:
Übung macht den Meister!
Viel Spaß!
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Wenn ich doch nur ein besseres Verhältnis zur Weihnachtsstolle hätte….
– Du nun wieder… 
Ich fand ja schon Kürbsi-Brot so niedlich.
)
Aber ich bin mir sicher, dass Du mit diesem Rezept alle Stollen-Anhänger und Bäcker-Süpke-Fans in das Stollenparadies geleiten wirst. Inklusive des Ratschlags: nicht ansprechen und nicht gießen…
(Übrigens nette neue Wortschöpfung: Spesie-kammer – dort bringst Du alle Spesen hin?
LG Heidi
wäre schön wenn ich meien Spesen wohin bringen könnte
Na, da sag ich doch mal Danke-schön!
Wie gut, dass du so ein weiches Herz für uns hast!
wie Du ja auch!
Rezept ist notiert! Ich bin ja gespannt ob dieser Stollen noch besser wird als jener, dessen Rezept du uns letztes Jahr verraten hast. Werde berichten.
Also, ich überlasse doch lieber dem Meister das Backen von Stollen … und bestelle lieber
*freu*
guten Tag Meister Süpke, durch einen Glücksfall bei der Suche nach einem Rezept für Brötchen (bei mir wurde eine Weizenallergie und Allergie auf Industriezucker festgestellt) bin ich auf Ihre Seite gekommen. Ich backe nun ihre DDR-Brötchen mit Dinkelmehl, Typ 630. Für Ihre Schwarzwälder Kruste verwende ich Dinkelmehl Typ 812. (Dinkelmehl ist erlaubt). Und jetzt bin ich beim Backen der Stollen nach ihrem obigen Rezept. Eine Frage habe ich zu der Teigtemperatur. Im Rezept steht oben Backofen auf 200 Grad Umluft. Und dann geht es weiter mit der Verfahrensweise. Stelle ich den Teig bei 22 Grad in den Ofen für eine halbe Stunde? Und nochmals zu Ihren Rezepten. Die sind einfach ganz toll für mich als Hobbybäckerin (nicht nur gezwungermassen wegen der Weizenallergie), das wichtigste sind die natürlichen Zutaten, die sie verwenden, also alles ohne Chemie. Ohne Chemie schmeckt eben alles richtig lecker. Ich gebe Ihnen auch vollkommen recht mit den Stollen aus dem Supermarkt. Natürlich hat man diese auch mal probiert, aber dabei ist es auch geblieben, schon der Geruch konnte einem den Appetit verderben. Also wurde der Stollen selbst gebacken, die Zutaten stehen ja jetzt reichlich zur Verfügung. Ich möchte Ihnen auch Recht geben, mir haben die Stollen mit Margarine zu DDR-Zeiten auch besser geschmeckt (wurden bei einem Konditor gekauft), die Butterstollen kamen an 2. Stelle. Probiert wurden auch die Dresdner Stollen, mir waren sie zu trocken und wie gesagt, dann wurde selbst gebacken. Nun backe ich zum ersten Mal Ihre Thüringer Stollen, ich bin gespannt. Ich mag saftige Stollen. Und den besten Blechkuchen habe ich in Thüringen bei Bekannten gegessen.
Ich freue mich auf Ihre Antwort und vielen Dank für Ihre tollen Anregungen.
Mit den besten Grüssen
Marion Pareis
.
Nein, es geht mir nur darum das der Ofen dann auch heiß ist wenn der Stollen fertig ist. Er darf nicht in einen kalten Ofen!
Herzlichen Dank für die schnelle Antwort, ich habe den ersten Stollen nach ihrem Rezept fertig und nun bin ich neugierig, wie er innen aussieht und vor allem, wie er schmeckt. Ich werde ihn bestimmt bald anschneiden.
Ersteinmal vielen Dank für das Rezept, es ist immer wieder hilfreich mal die Anmerkungen eines zertifizierten Fachmannes zum Thema lesen zu können!
Aber eine Frage bleibt noch – ich backe seit Jahren meine Stollen nach ‘Hausrezept’, und ich versuche mich von Gewürzmischungen fernzuhalten, bei denen ich die Inhaltsstoffe nicht kenne und noch viel weniger beinflussen kann. Daher die Frage, was sich denn hinter dem oben genannten ‘Stollengewürz’ verbirg.
Klassisch Zimt, Macis und Cardamon oder doch noch was anderes?
Das wollte ich mit dem Begriff “Stollengewürz” eben offen lassen. Aber das was Du schreibst und eventuell noch Nelken. Was anderes würde ich persönlich nicht verwenden.
Super, vielen Dank für die Antwort. Ich wollte halt nur mal eine Vorstellung davon haben, was andere so an Gewürzen in ihre Stollen mischen.
Letztendlich ist das immer Geschmackssache, im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich werde keinen Stollen backen. Vor Jahren habe ich mal den Versuch gewagt. Ein kleines Vermögen in gute Zutaten investiert. Viel Zeit zum Kneten und Gehenlassen aufgewendet. Und dann wurde er zu lange im Ofen gelassen und kam als Brikett heraus …
Aber heute ist ja Bäcker Süpkes Thüringer Weihnachtsstollen geliefert worden. Ob ich es schaffe, ihn noch bis zum 1. Advent zu lagern? Auf jeden Fall wird Dann “Wegezoll” fällig für den Kollegen, der für mich das Paket angenommen hat.
Danke, Bäcker Süpke – für das Rezept und den Stollen!
Lieber Lieblingsbäcker,
warum muß ich denn die Mandeln mit heißem Wasser gießen und über Nacht stehen lassen ?
Ist das zum Einweichen ?
Ich dachte immer, das mit dem Wasser sei eine Methode, um Mandeln zu schälen…
lieber Gruß
Sven
Wenn man die Mandeln mit heißem Wasser schält hat das den selben Effekt! Die gehackten Mandeln sind sehr trocken und nehmen beim Backprozeß das Wasser aus dem Teig. das macht den Stollen trockener.
Ahhh, so ist das. Besten Dank
.
Heute ist es soweit… und es gibt einen Bericht ..
Gruß nach ‘oben’
Sven
Hallo,
eigentlich wollte ich ja dieses Jahr keinen Stollen backen, nun bin ich aber sehr neugierig geworden.
Vielen Dank für das vielversprechende Rezept. Ich bin mir sicher, dass es dieses Weihnachten einen super leckeren Thüringerstollen im Hause iobrecht gibt. Ich freu mich schon drauf.
Gruß iobrecht
Gibts einen Bericht?
Natürlich gibt es einen Bericht aber bevor ich das gute Stück in Angriff nehme muß ich erst die ganzen Zutaten dafür besorgen. Ich denke bis mitte nächster Woche wird es klappen.
Gruß Inge
Gratuliere erst mal zur Auszeichnung des Meisterstollens
Hätte eine Frage zu diesem Rezept.
Wenn ich keine Sultaninen , kein Zitronat und Orangeat verwenden will, sondern nur Nüsse und Mandeln, kann ich dann genauso verfahren oder müsste ich an der Teigführung was ändern?
Hallo Marla,
hast du schon mal Orangeat und Zitronat am Stück aus dem Bioladen probiert?
Ich mochte das abgepackte Zeugs aus dem Supermarkt auch nie aber seit ich es im Bioladen am Stück hol, find ich es gar nicht schlecht.
Dresdner- oder Thüringerstollen ohne Orangeat und Zitronat ist einfach nur die halbe Miete. *lach*
Gruß Inge
Wir mögen das überhaupt nicht, weder gekauft noch selbst hergestellt, daher möchte ich auch “nur” einen schönen Mandel-Nuss-Stollen backen.
Das kannst Du so machen. Achte darauf das die Nüsse / Mandeln nicht so feucht sind, sonst wird der fertige Teig “Brei”. Am Besten wäre, Du läßt sie dann 2 TAge stehen nach dem Überbrühen. Ich habe auch schon mal von einem Kollegen einen Stolln mit Cranberrys gekostet, das hatte auch was!
Danke
– ich probiere es einfach mal und werde berichten.
Ich denke mein Backversuch ist geglückt, mit insgesamt 130 g Mandeln und Walnüsse, ca. 30 g Kakaobohnenspittern und einem Schuss Rum.
Mein Teig war jedoch sehr fest, so dass ich auch noch etwas mehr Milch zugeben musste.
Von der Menge Butter war ich jedoch leicht geschockt, wenn man das so vor sich sieht…..
Bevor ich den Stollen verpackt habe, wurde natürlich schon mal gekostet und er schmeckt schon jetzt
ziemlich lecker
kannst Du mir ein Bild schicken?
….meine Mengenangaben bezogen sich nur auf die 1/2 Teigmenge- also 1 Stollen.
Zuerst herzliche Glückwünsche zur Auszeichnung des “Thüringer Weihnachtsstollens”.
Ich habe mir gerade die Beschreibung des Meisterstollens (ohne tierische Fette) durchgelesen und “Gott sei dank” verdammt auch ein Meister die Margarine nicht ganz und gar aus der Stollenbäckerei. Bisher war Margarine im Stollen bei mir total verpönt, aber letztens habe ich einen Stollen gekostet, der mit Margarine gebacken wurde und ich war sehr angetan von der Krume. Er schmeckte irgendwie zarter als mein, nach altbewährtem Rezept gebackener, Butterstollen. Heute habe ich nun einen Versuch mit einer neuen Fettmischung gemacht und zwar 80% Margarine, 10% Butterschmalz und 10% Rindertalg. Ich bin gespannt, wie der Stollen gelingt und wie die Beschaffenheit der Krume ist.
Danke für die Glückwünsche!!!!
Zu deiner Fettmischung: Man kann für Stollen Butter, Butterschmalz, Margarine und Schweineschmalz verwenden. Und nach belieben mischen.
Aber ich rate davon ab Rindertalg zu verwenden. Rindertalg wurde, meiner Meinung nach deshalb verwendet, weil er vorrätig war. Er ist beim schlachten angefallen und da Butter teuer war verwendete man ihn mit. In “modernen” Rezepten kommt kein Rindertalg mehr vor. Grund ist sein Eigengeschmack. Schweineschmalz ist ein guter Emulgator aber auch hier ist es besser wenig zu nehmen. Sonst riecht das Gebäck “nach Schwein” O-Ton von meinen Kunden!
Wenn würde ich höchstens 5% des Fettes als Schmalz nehmen.
Huch – zu spät. Der Teig ist fertig. Hätte ich mal vorher gefragt.
Das mit dem Rindertalg kenne ich von meiner Oma und von meiner Mutter. Normalerweise bekommt man den ja nicht mehr zu kaufen. Ich hatte den Bauern, von dem wir unser Rindfleisch beziehen, danach gefragt. Naja, Versuch macht kluch …..
Aus dem Talg lässt sich ja immer noch ein prima Vogelfutter
machen.
Und danke für den Hinweis!
Hallo, auch von mir herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung. Der Stollen ist fertig und fast schon aufgegessen, da ich ihn auch im Bekanntenkreis zur Verkostung angeboten habe. Er mundet richtig lecker und er sieht innen auch schön hell aus.. Heute nun habe ich den nächsten Stollen gebacken. Ich habe das Rezept halbiert. Ich habe Butter, Margarine und ein wenig Schmalz als Fett genommen.
Nun habe ich noch eine Frage, wie kann ich es vermeiden, dass der Puderzucker auf der Stolle gelb wird, die Puderzuckerschicht ist nicht gerade dünn. Habe schon mal einen Tipp bekommen, ich solle Butterschmalz nehmen, oder ist es doch zu wenig mit dem Puderzucker.
Gruss Marion
Wir Bäcker nehmen Puderzucker welcher mit etwas Stärke versetzt ist. Diese nimmt die Feuchtigkeit auf und der Puderzucker bleibt weiß. Mit dem Inhalt des Stollens hat das nichts zu tun.
Du kannst das ja mal probieren, Einfach auf 100g so 10g Stärke.
danke, danke für die prompte Antwort und ich muss mich unbedingt dem sven anschliessen, Dein Stollen duftet und schmeckt nach mehr mehr mehr, und wie man so schön sagt, man könnte sich hineinsetzen.
Gruss Marion
NEEEINN!!!! Nicht hinein setzen!
Es soll ja Kollegen geben, die schlafen im Brot!
Ich wollte doch noch ein kleine Rückmeldung zu meiner Fettmischung im Stollen geben. Also die Textur des Stollens ist ganz wunderbar, aaaaaber ich (und nur ich!) schmecke die Margarine heraus. Deshalb wird es kein solches Experiment mehr geben und nur noch strikt nach dem Rezept unseres Meisterbäckers gebacken.
Die neuen Rosinen sind schon eingeweicht …….
Wie hieß denn die Margarine?
Die Margarine hieß San.lla. Heidi, ich bin mir sicher, dass ich die Margarine geschmeckt habe. In der Beziehung bin ich schon seit meiner Kindheit sehr empfindlich. Ich hatte angenommen, dass die vielen würzenden Zutaten den Geschmack überdecken. Und wie gesagt – ich war die Einzige, die etwas davon geschmeckt hat.
Sicher hätte der Stollen länger ruhen müssen, damit die anderen Zutaten sich besser entfalten können. Und vielleicht ist ja auch ein bisschen Einbildung dabei.
Das mit der Einbildung glaube ich nicht, weil mir ja auch keiner glaubt, dass ich die Majonaise auch in Kleinstmengen unangenehm herausschmecke. Ich habe jedoch noch nie mit Rindertalg zu tun gehabt – deshalb die ungläubige Nachfrage.
Danke für die Antwort.
LG Heidi
Hallo – das mit der Margarine würde mich jetzt auch interessieren, wenn da noch Rindertalg mit dran war, dass der “komische” Geschmack nicht davon kommen soll, sondern von der Margarine? Da würde ich wohl schon von hochsensorischen Geschmackspapillen auf der Zunge sprechen.
Andererseits kenne ich das von mir – ich bin so feinsensorisch auf minimale Mengen an Majonaise…
LG Heidi
So, es ist geschehen.
.
Am Samstag hab ich losgelegt und anhand obigen Rezeptes 8 Stollen a 1600g gebacken.
Bei den Zutaten habe ich mich im wesentlichen ansRezept gehalten. Nur die Mengen von Orangeat und Zitronat habe ich aus Packungsgrößengründen gleich gehalten. Da werde ich aber beim nächsten Mal entweder selbstgemachtes oder das en block vom Bioladen nehmen. Vanille hab ich vergessen zu kaufen, aber ich hatte noch Vanillezucker da, so richtigen mein ich.
Die im Kaufland erstandenen riesigen Sultaninen hab ich in einer Mischung von Rum und Jagatee eingelegt, irgendwie hatte ich noch mehr vorrätigen Rum im Gedächtnis, so daß der Jagatee herhalten musste, aber der ist ja auch lecker.
Für die Stollenmenge habe ich Zitronenschale von 4 Früchten genommen. Stollengewürz habe ich ein fertiges genommen. Das ist gar nicht mal so schlecht.
Die Teigbereitung habe ich jeweils für 4 Stollen separat durchgeführt. Einfach aus dem Grund der im Rezept angegebenen maximalen Gehdauer. Und ich hab diese 4 Stollen gleichzeitig gebacken. Ein Komplettpaket also.
Die Mandeln hab ich ein wenig länger im Wasser liegen lassen. Der Teig ließ sich einwandfrei verarbeiten, ich habe als Gefäß dazu einen 35 Liter Eimer genommen, da fällt nix raus.
Außerdem war der Teig so wie im Rezept beschrieben. Gebacken habe ich auch nach Anleitung, Temperatur hab ich zur Sicherheit nochmals mit dem Backofenthermometer kontrolliert. Und siehe da, wenn draußen 200 Grad draufstehen, sind sie es innen auch
Rausgenommen, gebuttert, bezuckert. Nicht angesprochen, nicht gegossen.
Und am nächsten Tag wurde ich bedrängt.
Nicht vom Stollen, nein, von der restliche Familie, die allesamt sabbernd und geifernd vor den Prachstücken standen.
Hab mich breitschlagen lassen und einen Stollen angeschnitten. Was soll ich sagen, es ist der Beste den ich je gebacken hab.
Saftig, duftend, aromatisch. Einwandfrei.
Ich verbleibe also mit einem herzlichen Dankeschön für das Rezept und an dieser Stelle mal generell für alles, was Sie ,lieber Bäcker Süpke, uns hier Gutes angedeihen lassen. *verbeug*
aus dem Stollenmangelgebiet Nordschwarzwald
Sven
Schön! +freu+
Hallole, mich gibt es Gott sei Dank auch noch. Sonst könnte ich ja das Rezept nicht nachbacken ,das Sie mir großzügigerweise zur Verfügung gestellt haben.
Tausend Dank!!!!!!!
Es ist ganz arg lieb. Möchte nämlich meine Jugendfreundin Ilona damit überraschen.Sie kommt aus Naumburg Habe früher oft Sonntags bei ihr Zuhause Thüringerklöse und Rotkraut gegessen.Dafür ,sie bei uns Karttoffelsalat und Spätzle .Unsere Freundschaft ist nun
schon fast 50 Jahre alt. Der Stollen wird hoffentlich die Krönung..
Ganz liebe Grüße aus dem Schwabenland
Urse
Es ist vollbracht, die Stollen sind fertig.
Hoffe daß sie so schmecken wie sie aussehen.
Werde zu gegebener Zeit,über Erfolg oder auch nicht
berichten.
Liebe Grüße Urse
Der Bäcker ist wohl schon im Weihnachtsstress, oder was ist geschehen? Keiner schreibt mir.Frust!!!!!!!!!!!!
Trotzdem liebe Grüße Urse
WEGEN WAS soll Dir denn jemand schreiben??? Habe ich was übersehen???
Auch von mir ein herzliches Dankeschön für das Rezept. Da lohnt sich das Selberbacken, ich glaub nicht, dass ich Stollen noch mal anders mache (höchstens nach Ihrem Rezept vom letzten Jahr, da ist wenigstens etwas weniger Butter drin -für mein Gewissen). Ich hoffe, ich kann damit demnächst meine Eltern beeindrucken, die immer noch von dem Dresdner Stollen schwärmen, den wir früher öfter als Dankeschön für das weihnachtliche Westpaket von unserer Verwandtschaft zugeschickt bekamen.
Wie gesagt, Geschmack top, aber ich habe trotzdem eine Frage. Mein Stollen ist praktisch überhaupt nicht aufgegangen und sehr kompakt, auf den Fotos, die Sie zeigen, siehts doch etwas lockerer aus. Ich weiß aber nicht , was ich anders machen soll, wenn ich mich an die Gehzeiten und Temperaturen im Rezept halte, kann doch bei den ganzen schweren Zutaten gar nichts anderes herauskommen, oder?
Liebe Grüße Beate
In meinem Stollen ist noch mehr drin! Trotzdem sind sie schön locker. Kann am Mehl liegen, oder an der Qualität der Hefe. Vielleicht ist es besser 550 er Mehl zu nehmen und die Hefe beim Bäcker zu kaufen!
[...] [...]
Hallo Bäcker Süpke, ich habe nun den 5. Stollen gebacken und den Stollen auch rechts und links eingeschnitten. Ich hatte bisher immer Mühe, den Stollen zu schliessen und gerade las ich, dass man den Schluss nach unten gibt, wieder dazu gelernt, beim nächsten Stollen werde ich auch ein wenig mehr Milch nehmen. War der Teig zu fest, wenn er sich schwer schliessen lässt?
Schöne Adventszeit wünscht Marion
Ja, dann war er zu fest. Ich werde die Milchmenge mal im Rezept erhöhen. Scheine ja viele das Problem mit zu festen Stollen zu haben.
Heute Mittag habe ich den Stollen gebacken, ich konnte nicht widerstehen und habe gerade einen davon angeschnitten und lauwarm probiert. Köööööstlich!! Ich glaube der wird hier nicht lange überleben, da muss ich wohl nachbacken.
Danke für das tolle Rezept, bisher hatte ich entweder Ziegelstein oder fluffiges Weißbrot wenn ich Stollen backen wollte.
Dankbare Grüß
Martina
Warm gekostet??? Herrlich!!
die nach rezept gebackenen stollen sind wirklich super geworden!
nur anschließend zucker drauf kenne ich so nicht. bei uns gab es immer puderzucker. ich hatte etwas zucker verwendet, der gibt einen sehr schönen glitzereffekt.
leider wurde die stollen etwas “hart”. der erste ist bereits verspeist und der andere hoffe ich, wird in der tüte noch weich.
zu meinem bisherigen rezept habe ich doch noch ein paar nette kniffe dazu gelernt – ganz herzlichen DANK hierfür!!
Man buttert den Stollen. Dann macht man sofort eine schöne Schicht Kristallzucker/Vanillezucker- Mischung drüber. Der bildet dann eine Kruste und verhindert das der Stollen austrocknet. Er “versiegelt” den Stollen. Am nächsten Tag kommt dann der Puderzucker drauf. Quasi als Schminke.
[...] zwei gespeichert: ein Rezept von Dan Lepard für extra saftigen Stollen und das Rezept für Thüringer Stollen von Bäcker [...]
Hallo in die Stollenrunde,
wie alles im Leben ist bestimmt auch der Stollengeschmack unterschiedelich?
Nachdem ich die “Bäcker-Süpke-Tipps” verinnerlicht hatte und schön mit Vorteigen, Mehltypen und Buttermischungen geübt hatte, war dieses Jahr der ultimative Stollen geboren.
Für mich steht fest, laßt den Dresdenern deren Stollenstolz, mir kommt der jedoch nicht mehr in die Hütte. Egal ob Manufaktur oder Supermarkt.
Beherzigt man die tollen Tricks und gelingen die Teile, ist das einfach “Geil”…
Ich überlege sogar, ob ich die Stollenzeit nicht einfach verlängern soll…
Danke Meister Süpke und nen guten Rutsch, mit viel Erfolg und Gesundheit im neuen Jahr,
es grüßt der Jochen
von der Saar