Die 3. Nacht des Backens

war wieder ein voller Erfolg. Ca. 450 Besucher waren in unserer Backstube. Von ganz klein bis ganz groß. Die Kinder konnten wieder in der Kinderbackstube Plätzchen backen,

viele versuchten eine Brezel zu formen, was sich als gar nicht soo leicht erwies,

ganz viele Herzen wurden beschriftet und stolz nach Hause getragen

und man konnte lernen wie man eine Marzipanrose macht. Da staunte ich, wie das so mancher hinbekommen hat.

Natürlich gab es reichlich zu essen und zu trinken. Knacker im Brotteig, Pizzazungen, Wiener in Laugenstange, Apfel- und Zwetschken- Kuchen, Brotplätze…

Ich hatte dieses mal meinen Infostand nicht nur mit Sauerteig und Kochstücken sowie diversen Zutaten  bestückt, sondern auch mit verschiedenen Broten, welche ich zum verkosten anbot. Ich hatte eine große Resonanz und manche bemerkten wie gut doch ein Brot einfach nur mit Butter schmeckt. Als erstes war der Hamster alle, aber auch den anderen Broten wurde bald der Garaus gemacht.

So hatte ich viele gute Gespräche mit unseren Kunden und bekam auch viel Lob, was mich sehr gefreut hat.

23.00 Uhr war die Luft raus und wir konnten die Bude wieder auf Vordermann bringen. 30 Leute 1Stunde putzen und schon hatten wir wieder eine “richtige” Bäckerei. Dann haben wir noch ein bisschen zusammen gesessen und gefeiert. Denn wir waren doch alle erleichtert nach der letzten stressigen Woche.

Viele haben ja auch Samstag gearbeitet und machen quasi 2 Wochen durch. Und das alles freiwillig. (bei uns ist immer noch “Urlaubszeit”) Ich bin schon sehr stolz auf meine Leute, die sich so sehr engagieren und sehr dankbar.

Es wird noch eine Nachbesprechung geben, denn nächstes Jahr wollen wir es wieder ein bisschen besser machen.

Eine Kundin, mit welcher ich mich unterhalten habe, erzählte mir wie deprimiert sie war als sie ihr Herz beschriftet hat und es gar nicht so leicht gelang wie sie sich das gedacht hat. Und ihr Resümee möchte ich hier an den Schluss stellen:

Man bekommt Achtung vor der Arbeit der Leute hier!

Slide Show

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21 Antworten

  1. Oha, hat die denn noch nie selbst gebacken, die Kundin? Ich weiß eure Arbeit sehr zu schätzen und sie verdient auch einen angemessenen Preis!

  2. Hi, hi – ich backe meine Kuchen wirklich selbst – aber Zuckerschrift kann ich auch nicht… :-P
    Wenn ich aktuell (auf Grund von Zeitungsmeldungen) aber im Bekanntenkreis hören muss, dass Bäcker sich, auf Grund von eventuellen Preissteigerungen für das Getreide eine “goldene Nase” verdienen könnten, dann kriege ich aber schon einen Hals… das kann nur von Leuten kommen, die gar keine Ahnung davon haben, wieviel Arbeit dahinter steckt und wieviele daran noch mitverdienen (Energie, Wasser, Abwasser – etc. pp….) – auch mir ist das Teilwissen darum nicht über Nacht im Traum zugeflogen… und eine Meinung haben zumeist, die, die nicht einmal mitreden könnten, weil sie eh’ aber auch alles fertig aus irgendwelchen Regalen ziehen…. Wenn das doch so einfach ist – warum können das nicht selbstverständlich alle :?:
    Ich sage das , weil ich damit den letzten Satz in Deinem Beitrag nur genauso unterschreiben kann… ;-)
    (Ich hatte keinen blassen Schimmer, wieviel das auch mit Mathematik zu tun hat…)
    Ich habe mir nach dem Lesen auch gleich die Slide-Show angesehen… hast wieder richtig schöne Bilder eingestellt für alle, die zu weit weg wohnen…
    Schöner Beitrag
    Danke und
    lieben Gruß
    Heidi

  3. Danke für die vielen Einblicke. Mein Besuch bei dir verschiebt sich leider bis ins nächste Jahr… Ich werde die SlideShow mal bei mir verlinken…

  4. [...] Süpkes Nacht des Backens Zu den Kommentaren Bäcker Süpke hat zum 3. Mal die Nacht des Backens ausgerichtet, eine Art Nacht der offenen Backöfen Tür. Für alle, die nicht dabei waren, hat er [...]

  5. Die Fotos von den Back-Nächten sind meine Lieblingseinträge in diesem Weblog. Und dieser Zwetschgenkuchen – wow. Ich warte auf die Süpke-Filiale bei mir um die Ecke. Ich verspreche, ich werde Stammkunde.

  6. Leider war dieses Jahr leider kein Besuch drin. Eine Vorstandsitzung hatte Vorrang. :-( Konnte mich nicht zweiteilen.
    Sieht jedenfalls alles wieder super aus.
    Ich denke, die Stimmung war dieses Jahr genauso gut wie letztes Jahr!
    Liebe Grüße und ein erfolgreiches Backen
    Euer

    Olaf

  7. Mich hat gefreut, dass der Chef stolz ist auf seine Mannschaft und dies auch so direkt sagt. Und aus diesem Grund kommen wohl auch seine Mitarbeiter freiwillig 2 Wochen durchweg zur Arbeit. habe selber mal 2 Jahre als Aushilfe bei einem Bäcker (mit ca. 30 Mitarbeitern in der Backstube) gearbeitet. Lob und Anerkennung vom Chef gabs da nie- und freiwillig mal was machen demzufolge auch nicht. Alles nur Zwang und ein echt mieses Arbeitsklima.
    Deshalb ist mir der Bäcker Süpke jetzt noch sympatischer. :-)

    • :-) :-) :-)

      • Mich interessiert mal, wie Sie den Pflaumenkuchen machen.
        Wird der Teig von Oben auf die Pflaumen “gegossen”?
        Oder ist das Weiße unter den Pflaumen Mehl oder Zucker?

        • Das weiße ist Weizenstärke. Die fängt den Saft auf der beim Backen austritt.
          Also: Hefetieg ausrollen, Stärke dünn verteilen, OPflaumen auslegen, Speiseöl drüber gießen und dann mit Zimt Zucker bestreuen. Kurz backen! (35 min)

          • Danke für die schnelle Antwort, Herr Suebke.
            Die nächste Frage kommt aber sofort
            (Haben Sie sich sicherlich schon gedacht, nicht wahr?) ;-))

            Wozu ist Speiseöl gut?

            und was mich noch interessiert: Weizenstärke aufzutreiben ist
            gar nicht so einfach. Kann man auch Mondamin nehmen?

            Danke !

            • Mondamin kann man auch nehmen und Öl ist dazu da damit der Kuchen richtig saftig wird. er muss quasi auf dem Blech schwimmen.

  8. ..machst Du was tolles, Bäcker Süpke.
    Diesmal zwar nicht dabei…
    aber das Töchterchen wohnt jetzt ganz nah
    an Deiner Weimarer Filiale…

    HBG
    eibauer

  9. super!super!
    war neulich ein paar tage in wien und aufgrund dieses blogges besuchte ich eine bäckerei am rande der innenstadt. dort wird ebenfalls slow food gebacken und sie hatten sehr gut schmeckendes dauergebäck.

  10. Mönsch, wenn das im nächsten Jahr nicht klappt, dann werde ich schwach. Die Fotos sind so klasse, ich wäre so gerne dabei gewesen und weißt du, Wolfgang, so nette Mitarbeiter hat man nur, wenn man ein netter Chef ist. Wer ist nicht gerne “Bester Bäckerlehrling der Welt?” Da legt man sich doch bestimmt ins Zeug ohne Ende vor Stolz, wenn man so einen Titel über seinem Foto sieht, oder? Ganz toll ist das!

  11. Ja Menschenskinder, ich wäre auch gern gekommen, aber leider leider!!!!. Ich möchte im nächsten Jahr auch unbedingt kommen, dabei sein, wenn der Chef über die Schulter schaut und solche schönen Leckereien gebacken werden, JA
    das ist es.
    Die Fotos schaue ich mir auch öfters an, sind wirklich toll.
    Gruss Marion

  12. [...] Süpke hat zum 3. Mal die Nacht des Backens ausgerichtet, eine Art Nacht der offenen Backöfen Tür. Für alle, die nicht dabei waren, hat er [...]

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