Sandra die 1.

Es ist schon wieder soweit! Die neue Stollenkönigin gibt sich die Ehre im Thüringen Park Erfurt. Anlass ist die Übergabe der Urkunden, welche nach erfolgreicher Prüfung berechtigen, die Bezeichnung “Thüringer Weihnachtsstollen” für ein Jahr zu führen.

Nach meinen Informationen  haben 23 Betriebe teilgenommen. Ein Stollen fiel durch, weil er die Mindestanforderungen an die Zutaten Menge nicht erfüllte. Die sind, anders als beim Dresdner Stollen, vorgeschrieben. (Wer das war weiß ich natürlich nicht!) Mein Stollen hat natürlich die Prüfung wieder geschafft, so das ich ihn für ein Jahr als “Thüringer Weihnachtstollen” verkaufen darf.

Hier ist er, mit den anderen Stollen zusammen. Noch im “alten Gewand”, denn jetzt hat er eine schicke neue Tüte bekommen. Das hat er sich verdient!

Die Stollenkönigin Sandra die 1. ist Azubi als Fachverkäuferin bei Elmi Erfurt. Einfach lecker! (der Stollen, den sie da anbietet!)

Hier ist der Stollen, welcher während der Veranstaltung zum verkosten angeboten wurde. Er hat so ähnlich wie meiner geschmeckt.

Links neben der Stollenkönigin, jedes Jahr dabei, ist Thomas Junghans von der Konditorei Junghans aus Gotha. Herr Junghans ist Patissier des Jahres geworden und es war mir eine Freude, das ich ihm persönlich gratulieren durfte. Hier ein Zeitungsartikel darüber.

Natürlich muss ich mich auch im Schein der Stollenkönigin sonnen! Sie lässt mich gleich um Jahre jünger ausschauen!

Das ist der Stollen Zacharias, welcher jedes Jahr für besondere Öffentlichkeitsarbeit rund um den Stollen verliehen wird. Der Schutzverband gewann ihn 2007.

Es gibt auch immer ein Preisausschreiben rund um den Stollen. Da meine Josefine so viel über Stollen weiß,  hat sie Herr Lobenstein besonders belohnt und ihr eine ganz große Tüte mit Gewinnen gepackt. Der Apfel  fällt nicht weit vom Stamm!

Jetzt fängt sie also bald an, die ganz heiße Stollenzeit mit viel Arbeit und mit Stollenverkostungen, Schittchenmarkt, Stollenversand und und…

Ich freu mich drauf!

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16 Antworten

  1. Im November so gegen den 22. werde ich wohl vorbeikommen und Deinen leckeren Stollen verkosten. Versprochen. Ich bringe Euch auch einen mit. Ist keine Drohung ;-)

  2. Schade,dass wir so weit von einander wohnen, ich
    würde den leckeren Stollen gerne verkosten.
    Weiter viel Erfolg und die Umsetzung neuer Ideen.
    Aber ich vergesse schon nicht, der neuen Stollenkönnigin herzlichst zu gratulieren.
    Da hat es schon die richtige Königin erwischt.
    Auch weiter viel Erfolg auf allen Ebenen und toi,toi,toi.
    Nichts auf dieser Welt ist so weit entfernt wie der Weg
    vom guten Vorsatz zur Tat. (Norwegisches Sprichwort)
    Mit der Zeit gehen und nicht mit der Zeite gehen..
    Nochmals herzlichen Glückwunsch und liebe Grüße.
    f.

  3. Die haben aber auch immer schicke “Schnittchen” – äh Schittchen im Angebot, das muss man ja so sagen.
    “Einfach lecker! (der Stollen, den sie da anbietet!)” :lol:
    – Ja der auch… ;)

    Nur bei dem Foto von der Frau Königin und dem Herrn Junghans kam ich doch in’s grübeln… der Herr im Hintergrund – seit wann sind die Leute von der Spurensicherung an der Stollenprüfung beteiligt???

    Und als Laie habe ich da mal eine Frage an Dich, der Du absolut entspannt und glücklich vom Foto lächelst:

    wenn die Prüfung zu Ende ist, kommt dann die große Erleichterung – oder ist das nur die “Ruhe vor dem Sturm” – also das Einläuten des Weihnachtsstresses…

    Ich grüße Dich ganz lieb
    Heidi

  4. So, wie ich mich manchmal fühle, brauche ich auch dringend eine Stollenkönigin an meiner Seite.

    Aber der Herr Junghans… ich bin schwer begeistert von solchen Aktion, das muss ich mir unbedingt einmal live anschauen.

    Glückwunsch zur Verleihung der Urkunde – war ja sowieso klar, oder?

  5. Auch meinen Glückwunsch zur bestandenen “Stollenprüfung”!
    Und – dass nicht nur der Stollen lecker aussieht, kann ich gut verstehen- grins.

  6. Ist der vorderste Stollen von ihnen? wenn das so ist , warum denn die bösen Zutaten wie E330, E220 und Xantan? Geht das denn nicht ohne, oder kommt das aus den Zutaten wie Sultaninen und co? Wenn ja, kann man die denn nicht in Klammern hinter den besagten Zutaten aufführen? Würde sich besser machen denk ich, denn sonst könnte man denken Sie tun das zusätzlich rein!
    Dieses Jahr werde ich mich mal selbst rantrauen, und wenns klappt hab ich auch gleich das ein oder andere Mitbringsel.
    Grüße

    • Ja, die Bösen Zutaten tun mir auch weh! Sie sind im Zitronat und im Orangeat. Da es bei der gesetzlichen Kennzeichnungspflicht nicht um Schönheit geht, sondern um sehr sehr komplizierte Vorschriften, kommt dieses Zutaten Verzeichnis heraus. Das konnte ich nicht mal allein machen, sondern ich habe mir “Amtshilfe” geholt! Sonst wäre es nur: Weizenmehl, Butter, Sultaninen, Zitronat, Orangeat, Mandeln, Salz, Hefe und Rum.
      Klingt komisch, iss aber so!

      • Entschuldigung Bäcker Süpke, natürlich auch von mir große Anerkennung und einen herzlichen Glückwunsch zur Urkunde. Hatte ich vergessen zu erwähnen.
        Ich mag ihre Internetpräsens sehr und habe mir vorgenommen mal ihre Hauptfiliale zu besuchen; und natürlich auch einzukaufen ;-)
        Am besten zur Stollenzeit, und so weit ist es von Braunschweig ja auch nicht.
        Beste Grüße

    • Caseroll , vom 8.November 2010 13:58

      Werter Herr der Zutaten !
      Wieso können sie von bösen Zutaten sprechen.Beispielsweise ist E330 reine Citronensäure die durch Vergärung aus Melasse entsteht. Ein ganz natürlicher Stoff und vollkommen
      unbedenklich ist-ja,das wurde alles getestet und ist
      erlaubt. Daher kann das auch keine bösen Auswirkungen auf unsere Backprodukte,auf unsere
      geschätzen Konsumenten haben.Lassen wir doch die
      Kirche im Dorf. Schätzen wir doch die handwerklliche
      Kunst unserer Bäckereispezialisten.
      Freuen wir uns über diese guten Stollen, über die
      charmante Königin, dem tollen Chef der Bäckerei
      und seinen netten Mitarbeitern.
      Und uns sollte auch bewußt sein, dass sich diese
      Menschen täglich bemühen uns mit frischen und
      bekömmlichen Backwaren versorgen. Schätzen wir
      das in unser so raschlebigen Zeit auch würdigend
      ein.
      Der Stollenbäckermeister würde sie sicher über
      die notwendigen Backzutaten ( und nicht bösen Zutaten) gerne und offen informieren.
      Man kann nicht alles wissen, aber man kann alles
      essen.
      Viel Spaß beim Stollenverzehr und glauben sie mir,
      der Mensch ist was er isst. Haben sie noch Fragen..
      warum eigentlich nicht..!
      Alles Gute und liebe Grüße.

      • Hätt ich doch das Wort “böse” in Anführungszeichen gesetzt, dann hätte vielleicht auch der letzt gemerkt, dass das nicht ernst gemeint war! Bäcker Süpke hats doch auch nicht persönlich genommen.
        Und ja, ich würdige sogar sehr das Bäckerhandwerk, und nicht nur dies, sonder allgemein das Handwerk! Und auch weiß ich ein wenig über die Zusatzstoffe für Lebensmittel bescheid, und noch mehr über die Chemie dahinter.
        Und übrigens, das mit der Kirche im Dorf lassen, wenn man nicht weiß mit wem man redet und was der Jenige eventuell zu wissen vermag, dann sollte man sich vielleicht auch selbst nicht so weit aus dem Fenster hängen! Nur mal so, nicht böse sein.
        Und wie schon gesagt und noch einmal betont, es war nicht ernst gemeint. Man muss halt die Zutaten zukaufen und kann nicht alles selber herstellen, und wenn das da halt drin ist muss man es auch deklarieren.
        Klingt komisch, iss halt so ;-)

  7. Ich schliesse mich auch gern den abgegebenen Meinungen an, ich würde auch gern in diesen Stollen beissen. Und die wenigen “bösen” Zutaten, die in diesem Stollen verarbeitet sind, nehmen wir doch gern in Kauf bei diesem Meisterstollen von Bäcker Süpke.
    Für diesen Qualitätsstollen muss es einfach eine Urkunde geben.
    Herzlichen Glückwunsch zur Urkunde und viele viele Verkäufe Ihres “Thüringer Weihnachtsstollen”.
    Alles Gute und liebe Grüsse
    Marion P.

  8. Lieber Bäcker Süpke,
    herzlichen Glückwunsch und ganz herzlichen Dank für Ihre Arbeit an diesem Blog. Ich habe still und heimlich schon viele Anregungen entnommen, mich von einer auf die nächste Seite leiten lassen und Stunden damit verbracht.

    Weil die Stollenzeit beginnt, habe ich noch eine Frage zum Rezept. Vielleicht könnten Sie die ganz kurz beantworten. In dem von mir mal übernommenem und weiterentwickelten Rezept kommen, im Gegensatz zu Ihrem Rezept, immer noch 3 bis 4 Eigelb vor. Lassen Sie die Eier weg, weil sie keine oder eine negative Wirkung haben?
    Vielen Dank!

    • Weder noch. Es ist halt ein “anderer Stollen” Das hat (wie immer) viel mit der Gegend zu tun in der das Rezept entstanden ist!
      Eigelb hält das Gebäck feucht und hat Lecithin. das ist ein Emulgator und verbessert die Teigeigenschaften. Es ist in TH halt nicht üblich.

  9. Vielen Dank, also laß ich sie drin.
    Gruß Jens

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