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	<title>Bäcker Süpke`s Welt &#187; Gedanken</title>
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	<description>Gedanken, Erlebnisse, Rezepte</description>
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		<title>Bäcker Süpke`s Welt &#187; Gedanken</title>
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		<title>Blogparade PR Doktor- Wie verkaufen Sie Kundennutzen?</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 14:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baeckersuepke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Blog Parade]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[PR Doktor]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie jeden Morgen kurz vor sieben stehen wir um den Tisch an der Brötchenmaschine. Die Bäcker von der Nachtschicht, müde und Hungrig und die Bäcker/innen von der Tagschicht, die jetzt anfangen.
&#8222;Käsebrötchen?&#8220; fragt Patrick. Nimmt ein Käsebrötchen aus der Kiste, wendet es, reißt ein Stück ab und futtert es. Heike von der Tagschicht nimmt das andere [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=baeckersuepke.wordpress.com&blog=2417746&post=747&subd=baeckersuepke&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Wie jeden Morgen kurz vor sieben stehen wir um den Tisch an der Brötchenmaschine. Die Bäcker von der Nachtschicht, müde und Hungrig und die Bäcker/innen von der Tagschicht, die jetzt anfangen.</p>
<p style="text-align:left;">&#8222;Käsebrötchen?&#8220; fragt Patrick. Nimmt ein Käsebrötchen aus der Kiste, wendet es, reißt ein Stück ab und futtert es. Heike von der Tagschicht nimmt das andere Käsebrötchen in die Hand, dreht und wendet es und sagt: &#8222;Eins! Nicht zu hell und nicht zu dunkel und genug Käse ist dieses mal auch drauf!&#8220; &#8222;Ich finde es sieht etwas angefressen aus!&#8220; sage ich und alle lachen. &#8222;Aber sonst finde ich es auch ok!&#8220; &#8222;Also eins !?&#8220; sagt Patrick und trägt die Note in die Liste ein.</p>
<p style="text-align:left;">Wir machen das jeden Morgen. Qualitäts- Besprechung. Nicht um zu kritisieren, sondern um voneinander zu lernen und Besser zu werden.</p>
<p style="text-align:left;">&#8222;Schweineohren?&#8220; &#8222;Riesig!&#8220; &#8222;Schön viel Schokolade und schön bezogen!&#8220; &#8222;Aber nicht NOCH größer! So reichts! Oder?&#8220; sagt Heike. &#8222;Ja!&#8220; sage ich, &#8222;jetzt sind sie mir groß genug!&#8220;</p>
<p style="text-align:left;">&#8222;Mir ist aufgefallen das die Schweineohren hier<strong> sehr</strong> groß sind!&#8220; sagt der Neue, Christian, an mich gerichtet. &#8222;Wie groß waren sie denn bei deinem alten Chef?&#8220; frage ich &#8222;Na halb so groß!&#8220; &#8222;Waren sie mit Butter oder mit Margarine?&#8220; &#8222;Mit Butter!&#8220; &#8222;Siehst du&#8220; sage ich &#8222;unsere sind MIT Butter UND die größten hier in der Gegend. So haben wir ein Alleinstellungsmerkmal. Dioe Kunden loben unsere Schweineohren für ihren herrlichen Geschmack, aber die von Bäckerei B sind größer. Jetzt sind unsere die leckersten UND die Größten!&#8220;</p>
<blockquote>
<p style="text-align:left;">Gegessen wird doch immer!</p>
</blockquote>
<p style="text-align:left;">sagen Menschen zu mir wenn sie erfahren das ich eine Bäckerei habe. Soll heißen: Das verkauft sich doch von selbst, geht weg wie warme Semmeln. Aber das war einmal! Backwaren sind Heute zum Ramsch verkommen. Aktuelles Beispiel: 1kg Stollen Heute bei Aldi 2,19€ bei Bäcker Süpke 11,00€.</p>
<p style="text-align:left;">Warum sollen die Kunden zu mir kommen? Welchen Nutzen haben sie davon? Wie werden sie begeistert? Wie bringe ich meinen Kunden nahe das meine Backwaren besonders sind? Das sind Fragen die meine Branche / ergo mich/ sehr beschäftigen. <a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/10/26/aufruf-zur-blogparade-wie-verkaufen-sie-kundennutzen/">Und da es Thema der Blogparade bei PR Doktor ist, möchte ich gern meine Erfahrungen, meine Sicht beitragen. </a></p>
<p style="text-align:left;">Was ist das Besondere, der besonderen Nutzen den meine Kunden haben wenn sie bei mir einkaufen?</p>
<p style="text-align:left;">2003 habe ich mich entschieden aus dem Mainstraem der Tütenbäcker aus zu scheren und wieder alles auf natürliche Weise herzustellen. Nach vielen Schwierigkeiten und auch Qualitätsproblemen kann ich jetzt stolz zu meinen Kunden sagen:</p>
<ul>
<li>Ich verwende keine chemischen Zusatzstoffe in Broten und Brötchen (im Kuchen schon: Backpulver!)</li>
<li>Ich arbeite nur mit selbst herstellten Sauerteig UND mit Vorteigen</li>
<li>Dadurch schmecken meine Backwaren besser und haben eine <strong>natürliche</strong> Frischhaltung</li>
<li>Ich koche meinen Füllungen wie Mohn oder Pudding oder Kirschen alles selbst und nehme keine  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Convenience_Food">Convenience Produkte </a> (Gerade das haben meine Kunden am Geschmack sofort gemerkt<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Convenience_Food">)</a></li>
<li>Ich kaufe keinerlei Teiglinge oder fertige Backwaren die dann &#8222;warm&#8220; gemacht werden. Wir stellen alles selbst handwerklich her.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ein weiterer Nutzen, (den alle Bäckereien bieten) ist der Bedienverkauf. Die Kunden haben jemand der sie persönlich anspricht, der berät und empfiehlt. Das ist gerade älteren Menschen wichtig.</li>
<li>Ein wichtiger Kundennutzen ist Individualität. Hier machen die Frische Bäcker fast alles möglich! Die Torte mit persönlichem Foto, dem persönlichen Reim / Spruch über das verbrannte Brot für Frau Schmidt, die Frau aus Teig für den ewigen Junggesellen, fertige Kuchen platten welche man nur noch auf die Kaffeetafel stellen muss bis hin zur Anlieferung.</li>
<li>Wir wechseln häufig Produkte. Gerade im Kuchenbereich (der in unserer Gegend sehr wichtig ist) aber auch Teilchen. Geht ein Brot oder Brötchen nicht mehr gut, kommt dafür ein neues. So können die Kunden immer mal wieder was neues kaufen und das ist sehr wichtig!</li>
</ul>
<p>Das war der leichte Teil! Neue Rezepte zu erfinden, neue Produkte oder einen Betrieb zu organisieren ist die eine Seite, aber das schwierigere ist es das Gute dem Kunden nahe zu bringen. Bzw den Nichtkunden! Darüber denke ich schon viele Jahre nach, lese Bücher, besuche Seminare und deswegen lese ich PR-Doktor.</p>
<p>Das sind <strong>meine</strong> bisherigen Erfahrungen:</p>
<ul>
<li>Zeitungsanzeigen bringen nichts (mehr) Ich mache regelmäßig Direktmarketing. Also einen Flyer in die Briefkasten im Einzugsgebiet. Hinten drauf ist was zum sparen, Vorne ist die Botschaft. Die sollte sich sinngemäß wiederholen damit sie sich einprägt. Dabie ist ein kurzer knackiger Text wichtig.</li>
<li>Ich habe mich öffentlich gemacht. Das heißt: Ich bin auf dem Flyer zu sehen, auf dem Transporter, <a href="http://www.baecker-suepke.de/">auf der Internetseite</a> Die Botschaft: <em><strong>Vertrauen Sie mir, ich stehe dafür ein was ich Ihnen verkaufe! Sprechen Sie mich an! Fragen Sie mich!</strong></em> Ich finde diese Botschaften in der heutigen Zeit wichtig! <em><strong>Im Supermarkt kaufen Sie von Niemand. Kaufen Sie bei Bäcker Süpke! Das bin ich!</strong></em> <em><strong>Ich backe noch selbst mit! Der Meister in der Backstube, am Ofen&#8230;</strong></em></li>
<li>Am wirksamsten aber Zeitintensiv:<em><strong> </strong></em>Der Meister hinter oder vor der Theke. Mit den Kunden persönlich reden. Sie fühlen sich dann sehr wertgeschätzt. Besseres Marketing gibt es nicht!</li>
</ul>
<p>Meine Schwierigkeiten:</p>
<ul>
<li>Ich muss das noch besser und intensiver betreiben. Mehr Zeit dafür einplanen. Nicht nebenbei machen. Also: Der Flyer muss bis Morgen in die Druckerei, Panik! Schnell einen Text her!</li>
<li>Meine Verkäuferinnen müssen besser informiert sein, sie müssen wissen was ich denke! Sie müssen es sich (noch mehr) zu eigen machen. Denn sie sind am Point of sale! (Toll das ich das mit einbauen konnte! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) Das wird ein wichtiges Feld für mich die nächsten Monate. Die Verkäuferinnen versuche ich immer als <strong>meine</strong> Kunden anzusehen. Ich lasse mir jede Kritik von ihnen gefallen. Ich versuche die Kritik immer zu bearbeiten, auch wenn das manchmal schwer ist. Aber ich muss <strong>diese</strong> Kunden auch besser bewerben, also mehr PR an die Verkäuferinnen gerichtet.</li>
</ul>
<p>Meine Stärke:</p>
<ul>
<li>Ich muss den Kunden nichts vormachen! Ich bin das wirklich! Sie merken es wenn sie sich mit mir unterhalten. Ich liebe meinen Job, ich mag es wenn ich nach einer langen Nachtschicht nach Hause fahre und sehe wie die Kunden mit meinen Beuteln durch die Straßen laufen. Sie frühstücken jetzt und freuen sich über die leckeren Sachen denke ich dann. Ich brauche meine Leidenschaft nicht vor zuspielen, denn sie ist immer noch echt! Wenn ich eine neue Idee habe und was neues machen kann, dann bin ich aufgeregt und habe Lampenfieber. Dann ändere ich mal schnell alles. Das machen mir meine Mitarbeiter/innen oft zum Vorwurf!</li>
<li>Da meine Backwaren wirklich &#8222;ohne&#8220; sind, kann ich sogar darüber bloggen! Denn ich habe kein chemisches Geheimnis. Leider muss ich manche Sachen und Rezepte geheim halten, aber weil sie so einfach sind und sie jeder Konkurrent einfach nachmachen kann. Und da sind ein paar Sachen die habe ich selbst entwickelt und da habe ich was voraus.</li>
</ul>
<p>Warum habe ich eigentlich am Anfang das mit den Schweineohren geschrieben? Weil ich mal auf einem Verkaufsseminar gelernt habe:</p>
<blockquote><p>Verkaufe nicht das Steak, sondern die Geschichte drum herum!</p></blockquote>
<p>Ist von einem Ammi!</p>
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		<item>
		<title>EU-Kommisare im Selbstversuch</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 01:57:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baeckersuepke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kann eigentlich gar nichts als Einleitung schreiben, mir fehlen schlicht die Worte&#8230;





 Zentralverband 
Zweifelhafter Selbstversuch bei der EU-Kommission
26.01.2009 Kopfschütteln hat beim Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks (ZV) der „Selbstversuch&#8220; der Generaldirektion SANCO bei der EU-Kommission zur geschmacklichen Veränderung bei vermindertem Salzgehalt im Brot ausgelöst.
SANCO-Generaldirektor Robert Madelin und einige seiner leitenden Mitarbeiter haben sich zwei Brote [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=baeckersuepke.wordpress.com&blog=2417746&post=356&subd=baeckersuepke&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div><span style="color:#0000ff;">Ich kann eigentlich gar nichts als Einleitung schreiben, mir fehlen schlicht die Worte&#8230;</span><span id="more-356"></span></div>
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<div id="elementNewsMetaData" class="newsZentralverband"><span class="newsTopic"> Zentralverband </span></div>
<div id="elementNewsHeadline">Zweifelhafter Selbstversuch bei der EU-Kommission</div>
<div id="elementNewsTeaser"><span class="newsDate">26.01.2009</span> <span class="newsTeaser">Kopfschütteln hat beim Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks (ZV) der „Selbstversuch&#8220; der Generaldirektion SANCO bei der EU-Kommission zur geschmacklichen Veränderung bei vermindertem Salzgehalt im Brot ausgelöst.</p>
<p>SANCO-Generaldirektor Robert Madelin und einige seiner leitenden Mitarbeiter haben sich zwei Brote backen lassen – eines mit traditionellem Salzgehalt und eines mit dem von der Kommission ins Auge gefassten deutlich reduzierten Salzgehalt. Ergebnis: Sie konnten angeblich keine Geschmacksveränderung feststellen.</p>
<p><strong>„Illusion eines traditionell gebackenen Brotes&#8220;</strong></p>
<p>Für diese verblüffende, von vielen Millionen Verbrauchern in Europa nicht geteilte Erkenntnis gibt es nach Ansicht des ZV eigentlich nur folgende Erklärung: Durch Hinzufügen bestimmter chemisch erzeugter Geschmacksstoffe sei es gelungen, die Illusion eines traditionell gebackenen Brotes geschmacklich zu vermitteln.</p>
<p>ZV Präsident Peter Becker erklärte dazu: „Mit diesem angeblichen Geschmackstest, der eher ein Geschmacksverirrungstest ist, zeigt sich ein deformiertes Amtsverständnis der leitenden EU-Beamten. Wir fragen uns, ob die zuständige Kommissarin Androulla Vassiliou damit einverstanden ist, dass ihr leitender Mitarbeiter offenbar die politische Leitungsfunktion im Haus übernommen hat. Der Pseudo-Test des Generaldirektors Madelin ist eine Verhöhnung des Geschmacksempfindens von Millionen europäischer Mitbürger und zeigt einmal mehr die Abgehobenheit der Arbeit der EU-Kommission. Wir fordern den Verzicht auf die umstrittenen Nährwertprofile, mindestens aber auf die Festlegung von Richtwerten für Salz in Brot und Backwaren.&#8220;</p>
<p><strong>Aktionstag der europäischen Bäcker geplant</strong></p>
<p>ZV-HGF Dr. Eberhard Groebel ergänzte: „Sollte weiterhin die Absicht bestehen, den Salzgehalt des Brotes zu diskriminieren, so werden wir diese Frage unseren vielen Millionen Kunden zur direkten Entscheidung vorlegen. Gemeinsam mit unserem europäischen Dachverband planen wir einen ,Tag des europäischen Kommissions-Brotes’, an dem wir unseren Kunden die Gelegenheit zur Verkostung von salzreduzierten Backwaren geben werden. Wir sind sicher, dass das außerordentlich repräsentative Ergebnis dieses Großversuchs sich deutlich von der subjektiven Wahrnehmung der EU-Bürokraten unterscheiden wird.&#8220;</p>
<p><span style="color:#0000ff;">Jetzt ist mir doch noch was eingefallen: Vielleicht ist das ja mal eine Perspektive die Tierversuche abzuschaffen. Kleiner Scherz!</span></p>
<p></span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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	</item>
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		<title>Warum ich denke das slow baking eine gute Sache ist</title>
		<link>http://baeckersuepke.wordpress.com/2008/11/22/warum-ich-denke-das-slow-baking-eine-gute-sache-ist/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 07:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baeckersuepke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[slow baking]]></category>
		<category><![CDATA[slow food]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen habe ich mit Ulrike gemehlt gemailt.
Sie schrieb mir:
Lieber internationaler Backstar,
ich habe noch einmal eine Frage zu Slow Baking.
Unter der Postleitzahl xxxxx finden sich zwei Mitgliedsbäckereien, bei denen ich keinesfalls mehr kaufe.
Bereits vor zwei Jahren habe ich mich gewundert, warum die da überhaupt Mitglied sind. Der Brief der einen Firma ist hier [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=baeckersuepke.wordpress.com&blog=2417746&post=231&subd=baeckersuepke&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Vor ein paar Tagen habe ich mit Ulrike <span style="text-decoration:line-through;">gemehlt</span> gemailt.</p>
<p>Sie schrieb mir:</p>
<blockquote><p>Lieber internationaler Backstar,<br />
ich habe noch einmal eine Frage zu Slow Baking.<br />
Unter der Postleitzahl xxxxx finden sich zwei Mitgliedsbäckereien, bei denen ich keinesfalls mehr kaufe.</p>
<p>Bereits vor zwei Jahren habe ich mich gewundert, warum die da überhaupt Mitglied sind. Der Brief der einen Firma ist <a href="http://ostwestwind.twoday.net/stories/1845036/">hier nachzulesen</a></p>
<p>&#8222;Unser Bestreben ist es, uns mittelfristig als &#8222;slow baking&#8220; Betrieb zertifizieren zu lassen. Mit der Fertigstellung unserer neuen Produktionsstätte Ende diesen Jahres sind wir damit ein erhebliches Stück weiter. &#8222;</p>
<p>Und als Kundin finde ich zwei Jahre  immer noch diese aufgeplusterten geschmacklosen Pappbrötchen und noch nicht ein Brot ist zertifiziert und<br />
deren snip und snap Brote brauche ich meinen Kindern überhaupt nicht erst<br />
anzubieten.</p>
<p>Da ist dein Engagement doch ein krasser Widerspruch. Ich als Kundin kann<br />
dann aber &#8222;Slow Baking&#8220; mit solchen Mitgliedern wie oben nicht wirklich<br />
ernst nehmen.</p>
<p>Lieber Gruß</p>
<p>Ulrike</p></blockquote>
<p>Heute finde ich erst Zeit darauf zu antworten.<span id="more-231"></span></p>
<p>Liebe Ulrike!</p>
<p>Ich kann Dich verstehen. Da sind nun endlich einige Bäcker dabei in Richtung slow food was zu machen und nach zwei Jahren hat sich immer noch nichts verändert. Wie soll man den Verein da ernst nehmen?</p>
<p>Ich habe den Artikel den Du geschrieben hast schon vor längerer Zeit gelesen, als ich Deinen Blog entdeckt habe. Und deshalb habe ich schon eine Weile darüber nachgedacht. Deshalb habe ich auch bei Jeremy im Interview geschrieben, das es mich interessiert wieso manche von den Bloggern nicht mehr beim Bäcker einkaufen. Das ging genau auf diesen Artikel zurück.</p>
<p>Ich war ziemlich am Anfang des Vereins  schon mit dabei. Erst habe ich mir die slow baking Fachzeitung bestellt, dann bin ich zu einem Seminar gefahren. Die Zeitung kostete 4 Ausgaben 160.-. Wenn man Mitglied wird kriegt man die Zeitung umsonst und bekommt auf alle Seminare 50% Rabatt. Das war der Grund, warum ich Mitglied geworden bin. Nicht gerade spektakulär, oder? Ich war erst ganz schön skeptisch der ganzen Sache gegenüber. Aber ich wollte besseres Brot und bessere Brötchen backen und die Seminare waren sehr verlockend. Endlich mal Seminare ohne die Backmittelfirmen, die nur ihre teuren Produkte verkaufen wollen. Ich war immer ein großer Fan von Backmitteln. Aber ich hatte gemerkt, das man besseres Brot backen kann als aus der Tüte und deshalb intersssierten diese Seminare mich brennend.</p>
<p>Bei jedem Seminar war der Vorsitzende dabei und es gab immer Diskussionen darüber wie und wer mit slow baking werben darf. Die ersten Mitglieder, eine Handvoll Bäcker nur, waren Meister die schon immer slow gebacken haben. Und die haben mächtig Druck gemacht. Sie wollten verhindern, das man einfach Mitglied wird und dann damit werben kann. Sie wollten die Latte richtig hoch legen. Damit slow baking eine richtige Marke wird. Und sie haben die Latte <strong>richtig</strong> hoch gelegt. Das sieht man daran, dass ich schon seid Ende 2003 die Produktion umstelle und ich immer noch nicht voll Zertifiziert bin. Denn mein Betrieb hat viel Konditorei Anteil und da ist es schwerer als bei Brot und Brötchen. Obwohl: Spezialbrötchen war auch schwer. Wenn man ganz &#8222;unten&#8220; anfängt, dann ist es ein riesen Akt!</p>
<p>Ein Beispiel: Gestern war Herr X wieder da um seine Stollen backen zu lassen. Ich fragte: Und haben sie gelesen was ich über sie geschrieben habe? &#8222;Ja!&#8220; sagte er, &#8222;aber sie scheinen auch Probleme zu haben? Die Pfannkuchen waren in der letzten Zeit immer mal nicht so schön. Oder?&#8220;</p>
<p>Autsch! Ich habe tatsächlich zZt. Probleme mit den Dingern und ich finde den Fehler nicht. Wenn ich sie immer selbst machen würde, dann hätte ich den Fehler schon. Aber wenn ich immer drei Leute fragen muss, dann ist es sehr schwer. Mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diacetylweins%C3%A4ureester_von_Mono-_und_Diglyceriden_von_Speisefetts%C3%A4uren">DAWE</a> sind sie immer gelungen! Dabei mache ich sie jetzt schon fast 2 Jahre nach eigenem Rezept. Aber seid eine paar Wochen werden sie mal und mal wieder nicht&#8230;</p>
<p>Da bekommt man natürlich Ärger mit der Kundschaft und mit den Verkäuferinnen (und der Bäckersfrau sowieso) und den Mut auf diesen Ärger haben nicht viele.</p>
<p>Also: Wieso kann ich so was machen und andere nicht? <strong>1.</strong> bin ich jemand der gern was verändert. Das liegt mir im Blut. Ich mache gern was Neues, aber ich bin kein &#8222;Ordner&#8220; oder &#8222;Bewahrer&#8220;. Dafür habe ich Gott sei Dank Herr Hoschkara. Wenn ein Geselle mal zwei Wochen nicht da war, fragt er wenn er zurückkommt: Na was machen wir alles anders? <strong></strong></p>
<p><strong>2</strong>. Bin ich selbst noch mit in der Backstube. Nicht nur weil es mir Spaß macht, sondern auch um den Durchblick zu behalten und Dinge steuern zu können. Das kann ich aber auch nur machen weil ich einen Herr Hoschkara habe, der das Büro &#8222;macht&#8220;.</p>
<p><strong>3</strong>. denke ich, dass es mal für die Kunden einen Unterschied machen wird ob sie beim slow baker kaufen oder nicht, dass die Menschen noch mehr sich gesund ernähren wollen. Und dann will ich nicht erst auf den fahrenden Zug aufsprigen, sondern dann sollen meine Kunden wissen: Bäcker Süpke ist schon lange dabei.</p>
<p>Ich darf seid zwei Jahren an viele Preisschilder ein slow baking Schneckchen machen und darf viele Produkte damit bewerben, aber ich darf die Schnecke nicht an meine Ladentür machen und nicht auf meine Transporter. Wenn jetzt mein Nachbarbäcker bei slow baking eintritt, dann darf er erst mal keine Werbung machen, denn er ist ja nur ein Mitglied. Dann heißt das nur, das er es in seinem Herzen gut findet. Mehr nicht. Und gerade das gefällt mir an dem Verein und deshalb denke ich das es eine gute Sache und eine ehrliche Sache ist. Es gibt klare Regeln und wer werben will, der muss sich zertifizieren lassen. Das ist wie in der Kirche. Viele sind drin, aber leben das alle?</p>
<p>Wenn er trotzdem damit wirbt, dann male ich ihn beim Verein an und dann bekommt er Ärger.</p>
<p>Zu dem Brief, den Du bekommen hast muss ich aber sagen: Slow baking hat wahrlich nichts mit Maschinen zu tun. Man kann mit Modernen Maschinen sl.B. machen und mit alten. Und ohne Maschinen sowieso! es ist nur eine Frage des Willens. Mir hat das auch nicht gepasst, alle Brote bei ruhender Backatmosphäre zu backen, also im Steinofen. Und meinen Gesellen sowieso nicht. Das ist nämlich mehr Arbeit! Aber ich habe ihnen die Notwendigkeit erklärt und das die Brote besser werden. Also haben sie einen Weg gesucht und gefunden. Nach 3 Jahren ist das selbstverständlich für meine Leute. Das ist ein wichtiger Aspekt: Die Mitarbeiter müssen überzeugt werden! Meine Mitarbeiter haben oft gesagt: &#8222;geht nicht&#8220; Nach einer Weile haben sie gesagt:</p>
<blockquote><p><strong>Jetzt sind wir wieder richtige Bäcker!</strong></p></blockquote>
<p>Cool oder?</p>
<p>Zu den Verkäuferinnen: Am Anfang habe ich meinen VKinnen auch nichts gesagt. Erst als sie es gemerkt haben. Dann habe ich mal alle in den Betrieb geholt und vieles erklärt. Dann bekommen sie immer Zettel. Aber es gibt eben welche die Interessierts und welche, die finden es spannender das Frau Dings ein Magengeschwür hat.</p>
<p>Da muss man als Chef natürlich immer dran bleiben, aber einfach ist das nicht.</p>
<p>Also, liebe Ulrike: Wenn Du da nicht einkaufst, dann habe ich volles Verständnis dafür! Aber ich hoffe ich habe Dich überzeugt, das die Bäcker, die sich zertifizieren lassen (was übrigends dieses Jahr sehr viele getan haben!!!!) etwas ganz ehrliches machen und das man den Verein ernst nehmen kann, das es eine gute Sache ist. Und wenn die Verkäuferinnen nicht Bescheid wissen, dann kann man sie ruhig mal fragen: &#8222;Wieso nicht? Sind sie hier nur die Kassiererin?&#8220; Denn die können langsam auch mal wach werden! Und wenn es Dich rappelt, dann schreib denen doch noch mal einen Brief und frage: Wann ist es denn soweit? Manchmal denkt man auch die Kunden interessieren sich nicht dafür. Vielleicht denken die sann nochmal nach und gehen weiter.</p>
<p>So, jetzt sind die Hausbäckerstollen auch aus dem Ofen (war mind. 10x am Ofen!!!) und die große Tochter, welche schöne Pfannkuchen gebacken hat ist auch geduscht. Jetzt fahren wir nach Hause und essen selbstgemachte slow baking Laugenstangen! Das Leben kann so schön sein!</p>
<p>Viele Grüße, auch an meinen lieben Stollen!</p>
<p>Wolfgang</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Thüringer Weihnachtsstollen sind besser als Dresdner Stollen</title>
		<link>http://baeckersuepke.wordpress.com/2008/11/16/thuringer-weihnachtsstollen-sind-besser-als-dresdner-stollen/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 12:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baeckersuepke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Dresdner Stollen]]></category>
		<category><![CDATA[Stollen]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringer Stollen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Meisten werden es vielleicht noch nicht wissen, aber es gibt seid 2005 einen Schutzverband für Thüringer Stollen. Als Antwort auf die geschützten Dresdner Stollen.
Seid 2006 backe ich auch &#8222;Thüringer Weihnachtsstollen&#8220;. Bzw ich habe meinen Butterstollen, welchen ich schon lange backe als &#8222;Thüringer Weihnachtsstollen&#8220; zertifizieren lassen.
Einen Dresdner Stollen darf nur verkaufen, wer in Dresden eine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=baeckersuepke.wordpress.com&blog=2417746&post=201&subd=baeckersuepke&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die Meisten werden es vielleicht noch nicht wissen, aber es gibt seid 2005 einen <a href="http://www.thueringer-stollen.de/">Schutzverband für Thüringer Stollen</a>. Als Antwort auf die geschützten <a href="http://www.dresdnerstollen.com/">Dresdner Stollen</a>.</p>
<p>Seid 2006 backe ich auch &#8222;Thüringer Weihnachtsstollen&#8220;. Bzw ich habe meinen Butterstollen, welchen ich schon lange backe als &#8222;Thüringer Weihnachtsstollen&#8220; zertifizieren lassen.</p>
<p>Einen Dresdner Stollen darf nur verkaufen, wer in Dresden eine Backstube hat, bzw. in der näheren Umgebung und eine Genehmigung vom Schutzverband bekommt. Eine Qualitätsanforderung an den Stollen an sich gibt es aber nicht. Das hat zur Folge, das es so viele Dresdner Stollen gibt wie es Dresdner Bäckereien gibt, welche die Erlaubnis haben den Namen zu führen. Und das es viele Menschen gibt, die von dem Dresdner Stollen enttäuscht sind. Das hat auch zur Folge, das es Großbäckereien gibt, die in Dresden eine klitzekleine Backstube haben und auf der grünen Wiese Massen an Stollen produzieren- für die großen Handelsketten. Damit es auch schön billige Dresdner Stollen bei Aldi, REWE und Co gibt.<span id="more-201"></span></p>
<p>Den Namen &#8222;Thüringer Weihnachtsstollen&#8220; oder &#8222;Erfurter Schittchen&#8220; darf man erst nach einer jährlichen Prüfung führen. Dabei wird nicht nur eine Qualitätsprüfung nach DLG Schema gemacht: Aussehen, Form, Geruch, Geschmack, Krume usw. (bei der man mit mindestens 4,5 Punkten abschließen muss, 5 ist die Höchstpunktzahl) sondern der Stollen wird auch im Labor untersucht ob er tatsächlich die Mindestanforderungen erfüllt.</p>
<p>Diese sind auf 100 kg Mehl:</p>
<ul>
<li>50% Fett, davon mindestens die Hälfte Butter</li>
<li>Sultaninen 55%</li>
<li>Zitronat und Orangeat 15%</li>
<li>Mandeln 10%</li>
</ul>
<p>Schon allein bei diesen Zutaten wird klar, das man einen Kg Stollen nicht für 3.33€ verkaufen kann.</p>
<p>Die Stollen in Formen zu backen ist ebenfalls verboten. Der Thüringer Stollen wird meistens eingeschnitten und nicht eingeschlagen. Warum ist das so? Die meisten Thüringer mögen die flache &#8222;Hitsche&#8220; nicht, weil sie beim Backen immer so trocken wird.</p>
<p>Der Meister bei dem ich gelernt habe war ja aus Mühlhausen. Als er das erste Jahr  in Schloßvippach Stollen gebacken hat, wurden diese nur mäßig gekauft. Er bekam richtig Panik. Das war &#8222;zu DDR Zeiten&#8220; und da haben die Leute wie verrückt Stollen gekauft. Dann machte er seinen Hausbäcker Stollenbacktag. Jeder der rein kam, so erzählte er mir, sagte: &#8222;Aber ja nicht einschlagen, sondern nur schneiden!&#8220; Da dämmertes es ihm langsam: &#8220; Ich bin so blöd und mache mir die Arbeit und schlage die Stollen und die Leute hier wollen das gar nicht!&#8220; Also schnitt er seine Stollen ab so fort nur noch und siehe da, sie waren ein Renner! Als ich das meiner Mutter erzählt habe- eine fanatische Backfrau- sagte sie mir genau das: &#8222;Die flache Hitsche wird beim backen immer so trocken!&#8220;</p>
<p>Meiner persönlichen Meinung nach gibt es noch folgende wesentlichen Unterschiede zwischen Dresdner und Thüringer Stollen: Die Dresdner Stollen sind eher trocken und sind würziger (also mit den üblichen Stollengewürzen). Die Thüringer sind eher saftig (sonst fallen sie bei den Kunden durch) und haben eine fruchtge Note. Also nicht nach Kardamon, Mazis etc, sondern nach vanille. Butter, Zitrone. Das ist natürlich wieder eine reine Geschmackssache. Wie man es gewohnt ist und lieber mag.</p>
<p>Auf jeden Fall haben wir Thüringer Bäcker keine Minderwertigkeitskomplexe gegenüber den Dresdner Stollen, welche sowohl als Billige als auch als Preisintensive unsere Supermarktregale überschwemmen. Denn unsere schmecken besser und sind saftiger. Das sagen unsere Kunden und auf die kommt es ja an.</p>
<p>Ich bin sicher, das es in Dresden einige Bäcker gibt die einen genialen, saftigen Stollen backen. Aber die Stollen in den Supermärkten haben den Namen &#8222;Dresdner Stollen&#8220; kaputt gemacht. Deshalb bin ich froh das unser Schutzverband das rechtzeitig erkannt hat und Mindestanforderungen sowie eine jährliche Prüfung verlangt. So kann sich eine wirklich gute Marke bilden.</p>
<p>Und das es immer noch relativ wenige thüringer Bäcker gibt, die sich dieser Prüfung stellen spricht meiner Ansicht nach auch für sich.</p>
<p><a href="http://baeckersuepke.files.wordpress.com/2008/11/stollenstuck.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-207" title="stollenstuck" src="http://baeckersuepke.files.wordpress.com/2008/11/stollenstuck.jpg?w=500&#038;h=333" alt="stollenstuck" width="500" height="333" /></a></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/baeckersuepke.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/baeckersuepke.wordpress.com/201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/baeckersuepke.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/baeckersuepke.wordpress.com/201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/baeckersuepke.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/baeckersuepke.wordpress.com/201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/baeckersuepke.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/baeckersuepke.wordpress.com/201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/baeckersuepke.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/baeckersuepke.wordpress.com/201/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=baeckersuepke.wordpress.com&blog=2417746&post=201&subd=baeckersuepke&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Eine lange Nacht und ein Zeitungsartikel</title>
		<link>http://baeckersuepke.wordpress.com/2008/11/11/eine-lange-nacht-und-ein-zeitungsartikel/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 06:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baeckersuepke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Pfannkuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Fasching]]></category>

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		<description><![CDATA[Am heutigen Tag beginnt ja die Faschings- Saison und um elfuhrelf werden die Rathäuser gestürmt. Deshalb werden viele Menschen heute (auf jeden Fall in unserer Gegend) Pfannkuchen essen. Warum heißen die Pfannkuchen und nicht Berliner? Pfannkuchen waren früher Eierkuchen. Sie wurden (und werden) in der Pfanne gebacken. In Berlin &#8222;erfand&#8220; jemand süße runde Hefedinger, die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=baeckersuepke.wordpress.com&blog=2417746&post=194&subd=baeckersuepke&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Am heutigen Tag beginnt ja die Faschings- Saison und um elfuhrelf werden die Rathäuser gestürmt. Deshalb werden viele Menschen heute (auf jeden Fall in unserer Gegend) Pfannkuchen essen. Warum heißen die Pfannkuchen und nicht Berliner? Pfannkuchen waren früher Eierkuchen. Sie wurden (und werden) in der Pfanne gebacken. In Berlin &#8222;erfand&#8220; jemand süße runde Hefedinger, die er dann in der Pfanne schwimmend buk. Als das die &#8222;Nichtberliner&#8220; sahen sagten sie: Schaut doch mal was die Berliner für tolle Pfannkuchen machen. Und deshalb heißen diese Hefedings &#8222;Berliner Pfannkuchen&#8220;. Das ist zu lang und deshalb wurde daraus Berliner. Außer in Berlin. Mir hat mal ein Berliner Bäcker erzählt,  wenn man in einer Berliner Bäckerei zur Verkäuferin sagt: &#8222;Bitte einen Berliner&#8220;, dann antwortete sie:<span id="more-194"></span></p>
<blockquote><p>Mir sinn nich zu verkoofen!</p></blockquote>
<p>Da Berlin Ost die Hauptstadt der DDR war und es dort vieles gab was sonst Mangel war, mochten die Ossis die Berliner nicht so dolle. Deshalb mochte niemand einen Berliner. So kommt es das die &#8222;Ossis&#8220; lieber Pfannkuchen sagen. Denke ich jedenfalls.</p>
<p>Aber warum zum Fasching so viele Pfannkuchen (Berliner) essen, weiß ich nicht! Vielleicht erklärt es jemand im Kommentar?</p>
<p>Im Norden werden zu Silvester mehr Berliner gegessen als zu Rosenmontag. Bei uns hier zu Silvester kaum mehr als sonst.</p>
<p>Wir haben Heute auch wieder viele Pfannkuchen gebacken. Mit Marmelade, mit Mus, Schokolade und Eierlikör Füllung. Aber nur ein drittel der Menge die wir Rosenmontag backen. Deshalb habe ich von 19.00 Uhr bis 5.30 Uhr permanet Pfannkuchenteig geknetet und &#8222;Aufgemacht&#8220;. Jetzt bin ich ganz schön Alle! Bettina und Christine haben sie gebacken, gefüllt und bezogen. Sonst macht das Einer (<strong>Eine</strong>) und Heute waren wir zu dritt. Manche Bäckereien kaufen sich an solchen Tagen die Berliner fertig gebacken als Frosterware. Darüber habe ich mich schon immer aufgeregt. Schon als ich noch kein slow baker war. Damit machen die Bäcker nur die Teiglingsindustrie groß. Und die machen uns jetzt mit &#8222;unserem&#8220; Geld mächtig Konkurenz.</p>
<p>Heute gibt es (Schon wieder) <a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.soemmerda.volltext.php?kennung=on3taLOKStaSoemmerda39761&amp;zulieferer=ta&amp;kategorie=LOK&amp;rubrik=Stadt&amp;region=Soemmerda&amp;auftritt=TA&amp;dbserver=1">einen Zeitungsartikel über uns</a>. Es geht um das Qualitäts-Zertifikat &#8222;Thüringer Weihnachtstsollen&#8220;. Wenn ich mal Zeit habe, schreibe ich endlich mal was über meine berühmten Stollen. *schwitz*</p>
<p>Um ein bisschen anzugeben hier mein heutiges Werbeplakat.</p>
<p><a href="http://baeckersuepke.files.wordpress.com/2008/11/pfannkuchen-a4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-198" title="pfannkuchen-a4" src="http://baeckersuepke.files.wordpress.com/2008/11/pfannkuchen-a4.jpg?w=212&#038;h=300" alt="pfannkuchen-a4" width="212" height="300" /></a></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/baeckersuepke.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/baeckersuepke.wordpress.com/194/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/baeckersuepke.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/baeckersuepke.wordpress.com/194/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/baeckersuepke.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/baeckersuepke.wordpress.com/194/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/baeckersuepke.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/baeckersuepke.wordpress.com/194/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/baeckersuepke.wordpress.com/194/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/baeckersuepke.wordpress.com/194/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=baeckersuepke.wordpress.com&blog=2417746&post=194&subd=baeckersuepke&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zweite slow baking Prüfung</title>
		<link>http://baeckersuepke.wordpress.com/2008/04/19/zweite-slow-baking-prufung/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 05:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baeckersuepke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteige]]></category>
		<category><![CDATA[slow baking Prüfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang April mußten wir unsere slow baking Prüfung wiederholen. Die erreichten Zertifikate sind jeweils nur ein Jahr gültig. Dann werden sie vom Verein gnadenlos gestrichen. Nachlesen könne die Kunden die Zertifikate auf der Internet Seite des Vereins. Man klickt in der Sidebar auf &#8222;Die Bäcker&#8220; und kann dann über die Postleitzahl slow baking Bäckereien suchen. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=baeckersuepke.wordpress.com&blog=2417746&post=55&subd=baeckersuepke&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Anfang April mußten wir unsere slow baking Prüfung wiederholen. Die erreichten Zertifikate sind jeweils nur ein Jahr gültig. Dann werden sie vom Verein gnadenlos gestrichen. Nachlesen könne die Kunden die Zertifikate auf der <a href="http://www.slowbaking.de/">Internet Seite des Vereins</a>. Man klickt in der Sidebar auf &#8222;Die Bäcker&#8220; und kann dann über die Postleitzahl slow baking Bäckereien suchen. Bei Bäckereien mit der Stufe 1 kann man die Produkte anklicken, für die sie das Zertifikat erworben haben. Stufe zwei kann man das nicht, denn da ist der ganze Betrieb zertifiziert.</p>
<p>Leider habe ich dieses Jahr wieder &#8222;nur&#8220; die Stufe 1 gemacht, also &#8222;nur&#8220; Produkte zertifizieren lassen, obwohl ich dachte, dass ich dieses Jahr die Zwei schaffe.</p>
<p>Bei der Stufe 1 müssen mindestens 10 Produkte vorgelegt werden.  Zwei Brotsorten mit Sauerteig, zwei Brotsorten mit Weizenvorteig (Baguette, Ciabatta etc.), zwei Brötchensorten, vier Gebäcke &#8222;Feine Backwaren&#8220; (Teilchen, Kuchen, Kondi), also aus allen Bereichen der Bäckerei etwas dabei.<span id="more-55"></span></p>
<p>Diese werden dann nach Potsdam ins <a href="http://www.igv-gmbh.de/">IGV</a> gebracht und dort geprüft. Dabei wird nicht nur, wie bei der <a href="http://www.dlg.org/de/index.html">DLG</a> Prüfung oder der Brotprüfung der Innungen, das Aussehen und der Geschmack beurteilt, sondern auch die Herstellung der Produkte. Die Herstellung muss den strengen slow baking Regeln entsprechen. Deshalb muss mit den Produkten das Rezept und eine detaillierte Beschreibung des Herstellungsprozesses eingereicht werden. Nur wenn alle Regeln eingehalten werden und das Produkt die sensorische Prüfung (Geschmack und Aussehen) besteht, bekommt man das Zertifikat. Bei der Brotprüfung der Innung wird der Geschmack des Produktes mit 45 von 100 Punkten gewichtet. Bei der slow baking Prüfung mit 60 von 100 Punkten.</p>
<p>Z.Bsp. ist es Vorschrift für alle Hefe gelockerten Backwaren einen Vorteig zu führen (selbst für den Kuchenteig der &#8222;nur&#8220; als Auflage dient). Verboten ist die Verwendung jeglicher Fertigmischungen oder gekaufter Teiglinge. Dann sind eine ganze Reihe von Helferchen verboten, also Zutaten die heute in Bäckereien selbstverständlich sind. Wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diacetylweins%C3%A4ureester_von_Mono-_und_Diglyceriden_von_Speisefetts%C3%A4uren">DAWE</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guaran">Guarkernmehl</a>. Das alles einzuhalten und auch noch eine gute Qualität und Geschmack heraus zubekommen ist ganz schön schwer. Deshalb haben auch noch nicht alle Mitglieder ein Zertifikat und nur wenige die Stufe zwei. Bei der Stufe zwei kommt ein Prüfer aus Potsdam für zwei Nächte in die Backstube. Er kontrolliert am ersten Tag die Herstellung der Vorteige und alle Rezepte, schaut sich das Materiallager an und in der zweiten Nacht stehen er neben den Bäckern und schaut ihnen &#8222;über die Schultern&#8220;. Dann nimmt er noch ein paar Produkte mit nach Potsdam um diese auf &#8222;Herz und Nieren&#8220; zu überprüfen.</p>
<p>Mit Brot und Brötchen sowie feinen Backwaren könnte ich die zweite Stufe schon locker packen. Es hapert an ein paar wenigen Produkten in der Konditorei. Das liegt daran, das ich ja vom &#8222;Saulus zum Paulus&#8220; geworden bin.</p>
<p>Als ich 2003 in den Verein eingetreten bin, habe ich alles &#8222;normal&#8220; hergestellt. Es war ein langer und schwieriger Weg die ganzen Produkte um zu stellen. Nicht nur für alles neue Rezepte, nicht &#8222;nur&#8220; den Mitarbeitern die neuen &#8211; bzw alten- Technologien beibringen, (dann sie auch noch dafür zu begeistern, denn es bedeute ja mehr Arbeit!) nicht nur die Schwierigkeiten die ganzen Rohstoffe die sonst in Fertigmischungen gekommen sind jetzt einzeln zu kaufen, sondern vor allem: Die Qualität halten! Denn ohne &#8222;Chemie&#8220; werden die Brötchen kleiner. <a href="http://baeckersuepke.wordpress.com/2008/01/23/wer-hat-die-dicksten-dinger/">Darüber habe ich ja schon mal geschrieben</a>.</p>
<p>Ab Mai diesen Jahres bin ich in einem slow baking ERFA Kreis (ERFAhrungs Austausch). Wir sind 12 Betriebe und treffen uns regelmäßig in einer dieser Bäckereien. (also jeder ist mal dran) Dort tauschen wir dann Erfahrungen, Rezepte aus und helfen uns gegenseitig bei unseren Problemen. Darauf freue ich mich schon sehr. So hoffe ich die letzten Hürden zu überwinden und nächstes Jahr die Stufe zwei zu packen.</p>
<p>Letztes Jahr hatte ich die vorgeschriebenen 10 Produkte eingereicht, dieses Jahr habe ich 14 Produkte eingereicht.</p>
<p>Und: Das muss ich mal voller Stolz berichten, jedes Produkt, dieses wie letztes Jahr, hat auf den Geschmack die volle Punktzahl von 60 bekommen. Denn mein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Identity">CI </a>Spruch lautet:</p>
<blockquote><p><strong>Bäcker Süpke &#8211; Alles für den Geschmack</strong></p></blockquote>
<p>Hier können Sie die Zertifikate anschauen. Ich hoffe, das man sie auch bald auf der slow baking Seite sieht.</p>
<p><div><embed src='http://widget-79.slide.com/widgets/slideticker.swf' type='application/x-shockwave-flash' quality='high' scale='noscale' salign='l' wmode='transparent' flashvars='site=widget-79.slide.com&#038;channel=1297036692692072569&#038;cy=wp&#038;il=1' width='426' height='320' name='flashticker' align='middle' /><div style='width: 426px;text-align:left;'><a href='http://www.slide.com/pivot?ad=0&#038;tt=0&#038;sk=0&#038;cy=wp&#038;th=0&#038;id=1297036692692072569&#038;map=1' target='_blank'><img src='http://widget-79.slide.com/p1/1297036692692072569/wp_t000_v000_a000_f00/images/xslide1.gif' border='0' ismap='ismap' /></a> <a href='http://www.slide.com/pivot?ad=0&#038;tt=0&#038;sk=0&#038;cy=wp&#038;th=0&#038;id=1297036692692072569&#038;map=2' target='_blank'><img src='http://widget-79.slide.com/p2/1297036692692072569/wp_t000_v000_a000_f00/images/xslide2.gif' border='0' ismap='ismap' /></a></div></div></p>
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		<title>Katholisch oder Evangelisch?</title>
		<link>http://baeckersuepke.wordpress.com/2008/02/21/katholisch-oder-evangelisch/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 10:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baeckersuepke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche haben wir unsere leckeren Krawatten im Angebot. Gerade dieses Produkt erinnert mich daran, wie schwierig es sein kann von &#8222;normal&#8220; auf &#8222;slow baking&#8220; um zustellen.
Krawatten haben wir schon lange im Angebot. Da kam mal Anfang der 90er Jahre ein Vertreter eines namhaften Backmittelherstellers zu uns nach (damals noch) Schloßvippach und bot uns sein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=baeckersuepke.wordpress.com&blog=2417746&post=33&subd=baeckersuepke&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Diese Woche haben wir unsere leckeren <a href="http://baeckersuepke.files.wordpress.com/2008/02/nacht-des-backens-20070012.jpg" title="Krawatten">Krawatten</a> im Angebot. Gerade dieses Produkt erinnert mich daran, wie schwierig es sein kann von &#8222;normal&#8220; auf &#8222;slow baking&#8220; um zustellen.<span id="more-33"></span></p>
<p>Krawatten haben wir schon lange im Angebot. Da kam mal Anfang der 90er Jahre ein Vertreter eines namhaften Backmittelherstellers zu uns nach (damals noch) Schloßvippach und bot uns sein Top Produkt &#8222;Quarkteig&#8220; mit dazu gehörigen Rezepten an. Nun: Quarkteig hat jede Backmittelfirma, aber dieser schmeckte am Besten. Deshalb kauften wir das Produkt und machten daraus Krawatten. Den Kunden schmeckte es ebenfalls und die Krawatten verkauften sich viele Jahre lang sehr gut.</p>
<p>Das mit dem fertigen Quarkteig müssen Sie sich so vorstellen: Man schüttet einen Sack voll in den Kneter, Eier dran, Wasser dran, kneten- fertig. Gelingt immer und klebt nicht! Das nennt man Convenience und bedeutet zu Deutsch Bequemlichkeit. Am Anfang wussten wir gar nicht was da alles drin ist, erst als die Diskussion in der Öffentlichkeit über die Backmittel begann, so Ende der 90er, sahen sich die Firmen bemüßigt, die Inhaltsstoffe auf den bunten Tüten zu drucken.</p>
<p>Dann trat ich 2003 in den Verein Slow baking- backen mit Zeit für Geschmack ein. Nachdem ich es geschafft habe alle Brote und Brötchen umzustellen wollte ich natürlich auch alle &#8222;feinen Backwaren&#8220; (Fachbegriff!) umstellen. Also: erst mal gucken was auf dem Sack steht, alle Chemie außer dem Backpulver weg lassen und ausprobieren. Ein Schuss in den Ofen (bzw. in diesem Fall ins Fettbackgerät). Zweiter Versuch: Die Backbücher der Hausfrauen. Da habe ich mir schon so manches abgeluchst. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Auch da: viele Versuche, aber nichts kam dem &#8222;Convenience-Produkt&#8220; gleich. Nun war ich schon am verzweifeln. Mittlerweile war ca. ein Jahr vergangen. Ich habe nicht immer Zeit zu solchen Experimenten und es dauert bis man ein neues Rezept findet. Selbst das Internet habe ich bemüht. Dann schrieb ich an eine Bäckerfachschule, welche die Idee des slow baking offensiv unterstützt. Ich selbst war schon zu mehreren Seminaren an dieser Schule und von der Kompetenz der dortigen Bäckermeister überzeugt. Sie schickten mir auch prompt ein Rezept. Aber leider kam es auch nicht an das fertige Produkt ran. Es schmeckte nicht so gut und ging auch nicht durch die Ausrollmaschine. Der reine Kleber! Also erst mal wieder aufgeben.</p>
<p>Dann, in einer langen Nacht &#8222;im Brot&#8220; kam ich auf die Idee doch mal meine Kollegen vom Verein slow baking zu fragen. Es gibt auf der Internet Seite des Vereins ein Forum nur für Mitglieder. Dieses Forum war &#8211; jetzt halten Sie sich fest- meine Idee! Leider wird es nur sehr wenig genutzt. Sicher auch eine Zeitfrage. Also schrieb ich mein Problem ins Forum. Kurze Zeit später bekam ich eine Mail von einem Kollegen mit einem Rezept. Ich bedankte mich mit einem selbst erfundenen Kuchen Rezept. Das Problem war aber, das fertige Produkt war nur mit Backpulver, das Rezept von meinem slow Kollegen war mit Backpulver und Hefe. Ein Hefe-Quarkteig.</p>
<p>Aber erst mal ausprobieren.  Beim ersten mal war es nicht so berauschend.  In dem Rezept stand: Den Teig machen und dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.  Dadurch bekam das fertige Produkt aber einen üblen Nachgeschmack. (Quark ist ein Natur Produkt und hat viele Enzyme) Dann habe ich das Rezept umgestellt. Da ich mittlerweile sehr viel Erfahrung mit Vorteigen hatte, machte ich einen Hefevorteig, ließ den über Nacht stehen und dann den Hauptteig am nächsten Tag. Bingo! Das war genau mein Geschmack.</p>
<p>Nach vielen Jahren als Bäckermeister bin ich aber nicht so naiv zu glauben, alle hätten denselben Geschmack wie ich. Deshalb lasse ich immer  meine Mitarbeiter/innen kosten. Nur wenn es der Mehrzahl schmeckt, läßt es sich verkaufen. Es schmeckte den Allermeisten, genau wie mir, viel besser. Aber eben nicht Allen! Es gab auch Verkäuferinnen die sagten: Die alten Krawatten schmecken viel besser, verändern Sie um Himmels willen nicht das Rezept.</p>
<p>Jetzt war eine schwere Entscheidung gefragt. Es kann sein, dass die Krawatten im Verkauf zurück gehen und das Kunden verärgert sind und sogar weg bleiben. Wir als Geschäftsleitung entschieden uns für das neue Rezept ohne Chemie, Guarkernmehl usw.</p>
<p>Risiko!</p>
<p>Der Ärger blieb nicht aus. Gerade in dem Geschäften der Verkäuferinnen,  die das alte Rezept weiter haben wollten ging der Verkauf stark zurück. (woran das nur liegt?) Es  beschwerten sich Kunden! Man sah es ja auch sofort: Die &#8222;Alten&#8220; waren klein, fest und dunkel, die &#8222;Neuen&#8220; größer, brauner und lockerer (durch die Hefe).</p>
<p>Es gab aber auch Lob und steigende Absatzzahlen. Um meine Verkäuferinnen  zu beruhigen sagte ich damals oft zu ihnen: Es gibt Menschen die sind katholisch und welche die sind evangelisch. Ebenso gibt es Menschen denen die &#8222;Alten&#8220; schmecken und welche denen die &#8222;Neuen&#8220; schmecken. Es werden die einen Kunden das Produkt nicht mehr kaufen und dafür die anderen es verstärkt kaufen. Das habe ich jedenfalls gehofft.</p>
<p>Nun: Nach über einem Jahr muss ich sagen: es ist gut ausgegangen. Die Verkaufszahlen sind wieder auf dem selben Niveau wie vor der Umstellung. Keiner spricht mehr von den alten chemischen kleinen festen Dingern. Und wir sind einen Schritt weiter auf dem Weg zu einer Zertifizierung des gesamten Betriebes.  Es war ein langer Weg, es war ein Risiko, aber es zahlt sich am Ende aus. *schwitz*</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/baeckersuepke.wordpress.com/33/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/baeckersuepke.wordpress.com/33/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/baeckersuepke.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/baeckersuepke.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/baeckersuepke.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/baeckersuepke.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/baeckersuepke.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/baeckersuepke.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/baeckersuepke.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/baeckersuepke.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/baeckersuepke.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/baeckersuepke.wordpress.com/33/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=baeckersuepke.wordpress.com&blog=2417746&post=33&subd=baeckersuepke&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ostbrötchen Teil 2</title>
		<link>http://baeckersuepke.wordpress.com/2008/02/13/ostbrotchen-teil-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 09:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baeckersuepke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist dran am Mythos &#8222;Ostbrötchen&#8220; oder &#8222;DDR-Brötchen&#8220;? Warum werden sie von manchen so vehement in den Himmel gehoben? Hier die Sicht eines Bäckers.
In der DDR war vieles knapp. Viele Leute hatten mehr Geld als es Waren zu kaufen gab. Die Grundnahrungsmittel wurden künstlich niedrig gehalten. Das hatte politische Gründe. Ein Brötchen kostete 5 Pfennig. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=baeckersuepke.wordpress.com&blog=2417746&post=28&subd=baeckersuepke&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Was ist dran am Mythos &#8222;Ostbrötchen&#8220; oder &#8222;DDR-Brötchen&#8220;? Warum werden sie von manchen so vehement in den Himmel gehoben? Hier die Sicht eines Bäckers.<span id="more-28"></span></p>
<p>In der DDR war vieles knapp. Viele Leute hatten mehr Geld als es Waren zu kaufen gab. Die Grundnahrungsmittel wurden künstlich niedrig gehalten. Das hatte politische Gründe. Ein Brötchen kostete 5 Pfennig. Ein 3Pfund Brot 93 Pfennig. Das war viel zu wenig. Es war gerade mal der Material Preis. Wenn der Bäcker nicht aufgepaßt hat und hat mal welche verbrannt, dann hat er Minus gemacht. Um das Bäckerhandwerk am Leben zu halten gab es am Ende des Jahres vom Staat eine Prämie für das verbackene Mehl. Der Bäcker hat nur am Kuchen und an Torten Geld verdient. Und das auch nur, wenn er sehr sparsam mit dem Material war. Also wirklich sparsam. (1 Glas Kirschen für einen ganzen Kuchen, so ungefähr). Er mußte aber Brot und Brötchen backen, sonst wurde ihm die Erlaubnis entzogen.</p>
<p>Über das Konsumbrot und die Konsumbrötchen gab es jede Menge Witze. Die Konsumgenossenschaft hatte Großbäckereien. Diese backten Industrie mäßig Brote und Brötchen. Das Handwerk konnte es gar nicht schaffen die Bevölkerung ausreichend zu versorgen. erstens gab es immer weniger &#8222;Privatbäcker&#8220; wie es so schön hieß. Es lohnte sich einfach nicht, darum gab es immer weniger die sich selbstständig machten. Zweitens gab es keine Maschinen oder moderne Öfen zu kaufen. So konnte die Arbeit nicht Rationalisiert werden und drittens gab es für &#8222;Private&#8220; eine Grenze von 10 Mitarbeitern. Mehr durfte man nicht einstellen, sonst bricht der Kapitalismus aus.</p>
<p>Somit waren Bäckerbrötchen rar. Man mußte sich rechtzeitig anstellen um welche zu bekommen. Und Abends mal Brötchen übrig haben, das gab es so gut wie nie. Weil sie so billig waren, war es eben auch Ramsch. Die Leute kauften 10, aßen 5 und warfen 5 in die Tonne oder gaben sie den Karnickeln. Es war billiger die Karnickel mit Brot zu füttern als mit Getreide! Darüber gab es unter uns Bäckern, z.Bsp. in der Schule,  große Diskussionen.</p>
<p>Es gab in der DDR nicht nur DDR Brötchen! Die Bevölkerung war sehr unzufrieden mit der Qualität der Konsumbackwaren und zum Teil auch mit manchen Bäckerprodukten.  Z.Bsp. mit dem Brot meines Chefs waren sie sehr unzufrieden, es war fast immer flach. In der Bäckerschule fragte mich der Lehrer mal, wie wir im Betrieb Sauerteig herstellen, da hab ich gesagt: Das verrat ich nicht, da schäme ich mich dafür. Mein Chef war der Meinung: daran verdiene ich nichts, deshalb ist mir das egal. Bei den Brötchen dagegen gab er sich große Mühe und die waren sehr beliebt im ganzen Umkreis. Die Leute kamen von weit her und mein Chef hatte &#8222;Beziehungen&#8220; Er konnte seine Brötchen gut als Tauschware einsetzten. (das war auch gut für mich!)</p>
<p>Ein Beispiel: Samstags wurden die Mülltonnen abgeholt. Ich mußte 10 große schwere Mülltonnen  voll mit Asche (wir haben ja mit Kohlen geheizt, das war bei Nebel immer sehr &#8222;angenehm&#8220; für die Anwohner) über die Straße schaffen. Die Mülltonnenfahrer hatten einen &#8222;Mülltonnenstandplatz&#8220; und sahen gar nicht ein mal auf unserer Seite zu halten. Bevor ich sie wieder auf den Hof geschafft habe, mußte ich in jede reinschauen, denn sie wurden nicht immer alle leer gemacht. Eines schönen Samstages lagen 10 frische Doppelte Brötchen von einer Bäckerei aus Sömmerda in unserer Mülltonne. Ein Kunde hatte zufällig mal Glück und bei uns noch welche bekommen. Da er aber schon 10 andere hatte, warf er sie einfach in unsere Tonne.</p>
<p>Weil die Bäcker es nicht schafften mit den Brötchen wurde das einfachste Brötchen überhaupt gebacken: Das Doppelte. Es ging schnell und man bekam doppelt so viel in den Ofen wie bei einem &#8222;einfachen&#8220;. Deshalb gab es fast überall nur Doppelte. (Spezialbrötchen gab es beim Bäcker gar nicht!)</p>
<p>Dann kam die Wende. Herr Hoschkara und ich machten die Bäckerei in Schloßvippach wieder auf, weil der Bäcker &#8222;in den Westen abgehauen&#8220; war. Und es kamen die Vertreter der Backmittelindustrie aus dem Westen. Sie sagten uns: Arbeitszeit ist viel zu teuer, also Backmittel einsetzten, damit alles schneller geht. Mit den schönen Zaubermitteln dauerte es nur 30 min, dann konnten die Brötchen schon in den Ofen. Und sie waren so wunderbar schön groß. Am Anfang haben sich die Kunden auch darüber gefreut. Denn Westprodukte waren In! Wir verkauften so gut wie gar keinen Kuchen mehr, denn die Kunden kauften erst mal Joghurt, Milka usw. Nicht lange, dann kamen die Beschwerden: Die Luftbrötchen schmecken nicht! Dann kamen die ersten Kunden und wollten wieder Doppelte. Also zurück zu den alten Rezepten? Nicht ganz! Denn: sie kosten nicht mehr 10 Ostpfennig, sondern 35 Westpfennig. Mittlerweile sind es 40 €-cent. Und für so viel Geld so kleine Brötchen? Das geht nicht! Also blieben die Zaubermittel um den Brötchen eine gewisse Größe zu verleihen.</p>
<p>Mittlerweile gibt es wieder Bäcker, die nach den alten Rezepten arbeiten. Aber glauben Sie mir, nicht Alle die das sagen, tun es auch wirklich. Der Druck ist einfach zu groß.  Und es kommt nicht nur auf das Rezept an, sondern auch auf die Methode, nach der gebacken wird. (siehe Teil 1). Wenn ich einen Vortrag halte über meine Brote und Brötchen nach dem slow baking Verfahren, dann kaufe ich immer bei einem Kollegen Brötchen. (Inkognito) Die schneide ich dann vor den Zuhörern auf und lasse sie daran riechen. Dann lasse ich meine Doppelten rum gehen und ernte jedesmal ein AHHHH! Ich sage ihnen <b>NICHT</b>, dass sie mein Kollege als DDR Brötchen verkauft. Ich weiß genau wie er sie herstellt und <b>so</b> können sie nicht schmecken. Sie haben vielleicht das alte Rezept, aber keine Zeit um zu reifen.</p>
<p>Das Problem mit den Brötchen ist meiner Meinung einfach so: Mit was bin ich aufgewachsen.  Wie haben die Brötchen bei meinem Bäcker früher geschmeckt? Es liegt nicht an DDR oder nicht, sondern an den Essgewohnheiten. Und das ist im Westen genauso. Da gibt es auch einen ganz klaren Trend zu kleineren Brötchen mit mehr Geschmack. (Und Sauerteigbroten, der Sauerteig war im Westen fast ausgestorben). Dort sagen die Kunden: wie früher bei Bäcker XY. Das Luftbrötchen ist tot!</p>
<p>Die Geschmäcker von Backwaren sind eben SEHR regional. Noch schlimmer ist es bei Brot! Also würde ich lieber von Thüringischen Brötchen, Sächsischen Brötchen usw. sprechen. Aber das wird sich nicht durchsetzten. Auf jeden Fall werde ich kein Preisschild raushängen: DDR Brötchen. Meine Kunden sollen von den Bäcker Süpke Brötchen schwärmen. Daran arbeite ich!</p>
<p>Und die <b>einzigen</b> wahren Bäcker sind wir Ostbäcker  auch nicht. Denn: versuchen Sie mal einen Schwaben seine Butterbrezel aus zu treiben. Unmöglich. Wenn Sie als Bäcker mit einem Schwaben sprechen, dann geht das sofort: ihr müschscht hald Budderbrzn mache! Ich habe schon mal ein paar Wochen im Ländle gearbeitet. Da haben wir 200 Brötchen und 100 Brezeln gemacht. In diesem Verhältnis. Wahnsinn. Und &#8211; auch wenn ich jetzt ein Verräter bin- vor den Bäckern die schöne Laugenbrezeln machen, ziehe ich meinen Hut! Alle Achtung! Aber nur die schwäbischen sind die echten, nicht die bayrischen. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/baeckersuepke.wordpress.com/28/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/baeckersuepke.wordpress.com/28/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/baeckersuepke.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/baeckersuepke.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/baeckersuepke.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/baeckersuepke.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/baeckersuepke.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/baeckersuepke.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/baeckersuepke.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/baeckersuepke.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/baeckersuepke.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/baeckersuepke.wordpress.com/28/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=baeckersuepke.wordpress.com&blog=2417746&post=28&subd=baeckersuepke&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Schönes Wochenende</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 06:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baeckersuepke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag und Samstag arbeite ich fast immer Nachts in der Backstube. Zum einem, damit ich sehe was meine Leute so machen, bzw. wie sie es machen, damit ich Fehler erkenne und diese abstellen kann. Zum anderem macht mir das immer noch einen Riesen Spaß! Klingt komisch, iss aber so.
Dann mache ich alle Teige und arbeite [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=baeckersuepke.wordpress.com&blog=2417746&post=17&subd=baeckersuepke&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Freitag und Samstag arbeite ich fast immer Nachts in der Backstube. Zum einem, damit ich sehe was meine Leute so machen, bzw. wie sie es machen, damit ich Fehler erkenne und diese abstellen kann. Zum anderem macht mir das immer noch einen Riesen Spaß! Klingt komisch, iss aber so.<span id="more-17"></span></p>
<p>Dann mache ich alle Teige und arbeite alle Brote mit auf. Also, wenn Sie diese Wochenende in ein Brot von uns beißen, denken Sie an mich! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Um 6°° habe ich dann meistens Wochenende. Dann übernimmt Herr Hoschkara das Schiff und ich kann beruhigt nach Hause fahren.</p>
<p>Nach so einer langen Woche ist das ein Moment, den ich immer bewusst genieße.  Keiner braucht mich jetzt mehr. Keiner fragt mich was, keiner ruft an. Dann fahre ich einen Umweg nach Hause. Nur so 70km/h. Um den Morgen auszukosten. Dann komme ich an einem Laden von uns vorbei und sehe, dass die Verkäuferin fleißig arbeitet und die ersten Kunden das, was wir diese Nacht gebacken haben, kaufen. Ein schönes Gefühl!</p>
<p>Manchmal gehe ich noch mit dem Hund raus. (Ein Husky, natürlich ganz weiß!) <a href="http://baeckersuepke.files.wordpress.com/2008/01/02052005-001.jpg" title="02052005-001.jpg">02052005-001.jpg  </a>Dann frühstücke ich die besten Brötchen weit und breit <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />   und lese  gaaaanz ausgiebig <a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/">Zeitung. </a>     Meine Beiden Großen Kinder arbeiten noch oder schon in der Bäckerei.  Das Mädchen hat heute Pfannkuchen backen gelernt, sie ist Azubi und der Große studiert. Deshalb verdient er sich im Laden &#8222;Stadt Sömmerda-SS&#8220; Samstags immer was dazu. Er ist sehr beliebt bei den Kunden.</p>
<p>Ich denke, es ist wichtig schöne Moment bewusst zu genießen. Nicht nur im Gestern oder im Morgen zu leben. Sondern auch im Jetzt. Das ist für mich ein Schlüssel zu einem glücklichen Leben.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Allen ein wunderschönes Wochenende!</p>
<p>Ihr Bäcker Süpke</p>
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		<title>Wer hat die dicksten Dinger?</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 08:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baeckersuepke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim arbeiten in der Backstube erzählte mir ein Mitarbeiter von seiner Verwandschaft.  Sie sind gar nicht zufrieden mit uns. Sie gehen lieber zu einem anderen Bäcker, denn bei dem sind die Brötchen viel größer.
Bei uns sind sie immer mal kleiner. Sicher &#8211; so ihre Aussage &#8211; will Bäcker Süpke schnell reich werden, deshalb macht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=baeckersuepke.wordpress.com&blog=2417746&post=16&subd=baeckersuepke&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Beim arbeiten in der Backstube erzählte mir ein Mitarbeiter von seiner Verwandschaft.  Sie sind gar nicht zufrieden mit uns. Sie gehen lieber zu einem anderen Bäcker, denn bei dem sind die Brötchen viel größer.<span id="more-16"></span></p>
<p>Bei uns sind sie immer mal kleiner. Sicher &#8211; so ihre Aussage &#8211; will Bäcker Süpke schnell reich werden, deshalb macht er die Brötchen kleiner als der andere Bäcker.</p>
<p>Nun, es stimmt: Wir haben öfter mal Qualitätsschwankungen.  Mal sind die Brötchen sehr schön, mal werden sie flach, mal sind sie etwas kleiner. Das liegt daran, dass wir in der Backstube nach den Regeln von unserem Verein <a href="http://www.slowbaking.de/" title="slow baking">slow baking</a> arbeiten. Und da sind so manche Sachen verboten. Zum Beispiel der Emulgator DAWE (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diacetylweins%C3%A4ureester_von_Mono-_und_Diglyceriden_von_Speisefetts%C3%A4uren" title="DAWE">Diacetylweinsäureester</a>). Dieser Emulgator ist rein chemisch, bringt einen etwas komischen Geschmack in das Gebäck (aus diesen zwei Gründen ist er bei slow baking verboten) und macht die Gebäcke absolut Gär tolerant. Das heißt: Ich kann sie garen und garen lassen, sie fallen dann nicht im Ofen zusammen sondern werden schön groß. Mann kann sie aufblasen wie einen Luftballon. Da wir so ein Wundermittel nicht einsetzten, passiert es manchmal dass die Brötchen zu weit gegart sind, weil die Öfen voll sind oder weil der Ofenbäcker es zu gut meint und dann werden sie im Ofen etwas flacher. Dann kriegt er was vom <a href="http://www.baecker-suepke.de">Meister Süpke</a> zu hören und macht sie am nächsten Tag vielleicht etwas zu klein. Das Nächste ist, dass wir bei den &#8222;Körnerbrötchen&#8220; erst lernen mußten wie wir sie ohne fertige Vormischungen und ohne chemischen Zusatzstoffe herstellen. Da haben wir viel Mühe gehabt. Gerade die Verarbeitung der Vorteige ist im Sommer ganz anders als im Winter. Da kann mir auch niemand helfen oder einen Rat geben. Die Vertreter der Backmittelindustrie weisen nur auf ihre Wundermittelchen hin. Die Fachschulen, auf denen ich zu den Seminaren von slow baking war, machen mal einen Ofen voll und das wars. Wir machen das jeden Tag, bei 30°C und bei -10°C. (Als &#8222;Laie&#8220; kann man sich schlecht vorstellen, wie sehr die Außentemperatur das Backen in der Backstube beeinflusst.)</p>
<p>Damit die Brötchen eine gewisse Größe bekommen, wiegen wir zum Teil sogar mehr Teig ein als üblich, aber wer wiegt das schon nach. Außerdem ist es beim Brötchen Geschmack so wie bei einem farbigen Luftballon. Im Luftballon ist eine gewisse Menge Farbe. Je mehr man ihn aufbläst, um so heller wird er. Im Brötchen ist eine gewisse Menge Geschmack. Je mehr man dieses &#8222;aufbläst&#8220; desto mehr verteilt sich der Geschmack und auf der Zunge schmeckt es dann fade.</p>
<p>Was ist jetzt mein Resümee?</p>
<p>Ich werde weiter OHNE backen. Ich werde weiter mit meinen Mitarbeiter/innen daran  arbeiten Fehler zu erkennen und abzustellen. Weil mir der Geschmack wichtiger ist als &#8222;die dicksten Dinger&#8220; zu haben. Außerdem ist mir die Gesundheit meiner Kunden und meiner Familie wichtig. Darauf werden auch immer mehr Kunden achten. Da bin ich mir sicher.</p>
<p>Und mit dem reich werden, da arbeite ich weiter dran <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/baeckersuepke.wordpress.com/16/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/baeckersuepke.wordpress.com/16/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/baeckersuepke.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/baeckersuepke.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/baeckersuepke.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/baeckersuepke.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/baeckersuepke.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/baeckersuepke.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/baeckersuepke.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/baeckersuepke.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/baeckersuepke.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/baeckersuepke.wordpress.com/16/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=baeckersuepke.wordpress.com&blog=2417746&post=16&subd=baeckersuepke&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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