Muzen

Ich will nun meiner Faulheit trutzen

und schreibe ein Rezept von Muzen.

Nicht wie zuvor um Mutzenmandeln,

nein, um Muzen tut sichs handeln.

Im Namen sind sie sicher ähnlich

doch 2 Gebäcke sind es nämlich.

Zu Fasnacht sind sie sehr bekannt

(wie zuvor) im Rheineland.

  • 100 ml Vollei (2 stück)
  • 160 ml Eigelb
  • 2  Salz
  • 120 g Puderzucker
  • 500 g Mehl 405
  • 20 ml Rum

Alles zu einem glatten Teig verkneten und 30 min abgedeckt ruhen lassen.

Den Teig 60 x 100 cm ausrollen und mit einem gezackten Teigrädchen in kleine Rauten schneiden.

In heißem Fett unter ständigen Wenden kurz ausbacken. Mit Puderzucker besieben.

Ich hab die Wahrheit stets gesagt!

Nicht mein Rezept, sondern Plagiat!

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Mutzenmandeln

Jeder Bäcker, jede Kette

bäckt zu Fasching Fettgebäcke!

denn die Leude tun es mögen

und fürn Bäcker ists ein Segen.

Es gibt da vielerlei Rezepte

selbstgemacht und eingeschleppte.

Je nach Gegend/Tradition

mal mit Butter, mal mit Mohn!

Und Neues will man gern mal kosten

seis aus  Westen oder Osten.

Drum will ich heut nich über Roggen

sondern Mutzenmandeln bloggen.

Die bäckt man nicht in unsrem Tal,

doch in Köllen allzumal.

Nur Geduld! Ich bin so nett: Hier kommt erst ma das Rezept:

  • 300 g Eier
  • 375 g Puderzucker
  • 5 g Salz

schaumig rühren

  • 900 g Mehl 405
  • 7 g Backpulver

sieben und unter die Eimasse rühren.

  • 200 g flüssige, nicht mehr heiße!! Butter
  • 75 g gemahlene Mandeln
  • 20 g Rum

dazu geben und zu einem Teig verkneten.

Eine Stunde abgedeckt ruhen lassen.

Den Teig ca. 2 cm dick ausrollen und mit einem Mutzenmandel Ausstecher ausstechen oder mit einem Löffel formen.

In heißem Fett 4 min backen, dabei immer mit einem Schaumlöffel wenden damit sie von allen Seiten gleichmäßig backen. Abtropfen lassen und in Zimtzucker wälzen.

Gebt Euch Mühe, macht kein Fusch,

dann gibts am Ende einen Tusch!

Kameruner

Kameruner ist in ein ungefüllter Krapfen, welcher durch besondere Formung einen ovalen Ring unterschiedlicher Dicke bildet. Starke Verbreitung in Nordostdeutschland und angrenzenden Gebieten.

Quelle: Wikipedia

Warum sie Kameruner heißen verrät Wiki leider nicht. Schade. Weiß es jemand? Bei uns in der Bäckerei heißen sie Krawatten. weil sie so geschlungen werden wie eine Krawatte. Weiterlesen

Eine lange Nacht und ein Zeitungsartikel

Am heutigen Tag beginnt ja die Faschings- Saison und um elfuhrelf werden die Rathäuser gestürmt. Deshalb werden viele Menschen heute (auf jeden Fall in unserer Gegend) Pfannkuchen essen. Warum heißen die Pfannkuchen und nicht Berliner? Pfannkuchen waren früher Eierkuchen. Sie wurden (und werden) in der Pfanne gebacken. In Berlin „erfand“ jemand süße runde Hefedinger, die er dann in der Pfanne schwimmend buk. Als das die „Nichtberliner“ sahen sagten sie: Schaut doch mal was die Berliner für tolle Pfannkuchen machen. Und deshalb heißen diese Hefedings „Berliner Pfannkuchen“. Das ist zu lang und deshalb wurde daraus Berliner. Außer in Berlin. Mir hat mal ein Berliner Bäcker erzählt,  wenn man in einer Berliner Bäckerei zur Verkäuferin sagt: „Bitte einen Berliner“, dann antwortete sie: Weiterlesen